Natur und Vielfalt in die heimischen Gärten und vor allem in die unmittelbare Wohnumgebung, unsere Terrassen und Balkone zu bringen, wäre ein Beitrag, den wir alle leisten können um nicht nur die Luftqualität zu verbessern, sondern auch Insekten und Bienen gute Möglichkeiten zum Leben zu bieten.

Oftmals stören wir uns an den großen „Verursachern“ schlechter Luft, und verunreinigter Gewässer, wir selbst können aber auch UNSEREN Beitrag leisten, der ist meist viel günstiger als man glaubt und viel besser, als von außen kommuniziert, aber dennoch einfach umzusetzen.

Wir haben in unserer Gärtnerei ein ganzjähriges Zeichen setzen wollen und haben den Begriff des Umwelt-Kistls kreiert, in den Kisten sind verschiedene Pflanzen gesetzt, die guten Nutzen für die Umwelt bringen.

Beispielsweise mit unserem Schadstoff (CO2, Stickoxyde, Formaldehyd etc.)-Killerkistl wollen wir aufzeigen, wie wertvoll unsere Natur, unsere unmittelbare Umgebung ist, wir können bereits im kleinsten was bewirken, nämlich durch

-           Verwendung heimischer Nutzhölzer wie Lärche, Tanne, Kiefer oder Fichte, alle unbehandelt, als „Kistl“.

-           Weitgehender Verzicht auf Kunststoff-Töpfe, sondern die Verwendung abbaubarer Kisten, um auch hier ein Zeichen zu setzen

-           Verzicht auf Torf im Substrat zur Stärkung rascher nachwachsender Rohstoffe als es Torf in Mooren tut, die ohnehin weltweit knapp werden und entscheidenden, positiven Einfluss auf die dicker werdende Ozonschicht haben

-           Verwendung von Pflanzenkombinationen, die alle in der Lage sind, rasch Schadstoffe aus der Luft zu binden und weiter zu verarbeiten, dabei sollte auf geschlossene Decken, beispielsweise durch Bodendecker (Kriechwacholder) oder stark wachsende Kräuter oder Gräser geachtet werden. Nutzpflanzen verwenden wie Tomaten oder Erdbeeren, die an Laub nichts bis wenig einbüßen und die Früchte geerntet werden können.

 

Unser Bienen-Kistl bietet Bienen und Insekten ein angenehmes Umfeld

-           Verwendung von Pflanzen, die attraktiv für Honig- und Wildbienen, aber auch andere Insekten sind, beispielsweise Duftsteinrich oder Goldzweizahn, auch auf unseren Balkonen kann so Vielfalt erzeugt werden, ohne persönlich Schaden (durch Insektenstiche zum Beispiel) zu erleiden.

-           Möglichst Pflanzen mit verwenden, die auch heimisch sind, oder zumindest in der heimischen Flora und Fauna gut Platz finden.

-           Kauf der Pflanzen beim heimischen Gärtner, dadurch Einsparung unnötiger Transitkilometer

 

Bio-Diversität (Biologische Vielfalt) auf unseren Balkonen und Terrassen, in unseren Gärten – eine biologische Vielfalt statt öder Monotonie.

Jeder kann in seiner unmittelbaren Umgebung was beitragen, jede Pflanze hat Ihr Gutes, manche können gewisse Dinge eben noch besser und sind zudem sogar attraktiv.

Warum aber nicht auch Blumenwiesenmischung auf Balkonen und Terrassen einfach mal aussäen und dann nächstes oder übernächstes Jahr sich ein Platzerl suchen und dieses irgendwo auspflanzen, wieder von vorne beginnen.

Unsere Umwelt entsteht im Kleinen, bei jedem Einzelnen von uns und jeder kann nach seinen Möglichkeiten einen Beitrag leisten.