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Erwin’s Gartenschule

Blattsalat

Was ist ein Blattsalat ?

Der Begriff "Blattsalate" (auch Schnittsalat, Pflücksalat) stammt aus der Küchensprache, ist kein botanischer Fachbegriff!. Wenn der Begriff "Blattsalat" verwendet wird, sind Blattgemüse-Arten gemeint, die, im Gegensatz zu den meisten Kohlgemüse-Arten,  als Bestandteil der "kalten Küche" nicht gekocht, sondern roh mit Marinaden und Dressings gegessen werden. Das Wort „Salat“ stammt vom lateinischen Wort "Salata" ab und bedeutet in Nord-Italien als "Insalata" so viel wie "in Salz eingelegtes Grünzeug", "gesalzen" oder "mit Salz haltbar gemachter Salat".


Arten, Sorten, Beispiele

Die folgende Übersicht zeigt verschiedene grüne Blattsalat-Sorten und –Arten im deutschen Sprachraum, von denen viele Varianten/Varietäten des Gartensalats sind:

  • Chicorée (Cichorium intybus var. foliosum)
  • Eichblattsalat (Lactuca sativa var. crispa 'Eichblatt')
  • Eissalat / Eisbergsalat (Lactuca sativa var. capitata 'Eissalat')
  • Endivie (Cichorium endivia)
  • Gartensalat (Lactuca sativa)
  • Gewöhnlicher Feldsalat (Valerianella locusta): auch Vogerlsalat (Österreich), Nüsslisalat (Schweiz)
  • Kopfsalat (Lactuca sativa var. capitata): auch Häuptelsalat
  • Rucola/Rukola/Rauke (Eruca sativa)
  • Schnittsalat (Lactuca sativa var. crispa): auch Pflücksalat

Die ganzjährig beliebtesten im deutschsprachigen Raum sind der Feldsalat(Vogerl), der Kopfsalat und der Eis(berg)Salat.

Italienische Blattsalatsorten

  • Lollo Bionda (Lactuca sativa var. crispa 'Lollo Bionda'): auch Lollo Bianco
  • Lollo Rosso (Lactuca sativa 'Lollo Rossa')
  • Radicchio Rosso (Cichorium intybus var. foliosum 'Radicchio Rosso')
  • Römersalat (Lactuca sativa var. longifolia): auch Romana-Salat

Der Radicchio ist eine spezielle rote Chicorée-Züchtung aus Italien, der auch Roter Chicorée, Italienischer Chicorée oder Rote Endivie genannt wird.

Weitere Blattsalatsorten gibt es auch in Frankreich wie z.B. den grünen Bataviasalat (Lactuca sativa var. capitata), eine Züchtung, die eng mit dem Eissalat verwandt ist.


Im „Gegenzug“ die botanische Unterteilung

In der Botanik werden die Blattsalate-Arten nach folgender Liste in Lattiche und Zichorien unterteilt, das gefällt mir im Grunde genommen besser:

  1. Lattichsalate (Lactuca sativa):
    Zum Lattich zählen alle Blattsalate, bei denen bereits beim Abschneiden des Strunkes ein weißlich-milchiger Saft austritt. Typisch für Lattich-Salate sind ein milder Geschmack, zarte Blätter und ein geringer Gehalt an Bitterstoffen. Beispiele für Lattichsalate sind Bataviasalat, Eissalat/Eisbergsalat, Kopfsalat, Romana-Salat und Schnittsalat.
  2. Zichoriensalate (Chichorium):
    Zu den Zichorien zählen alle Blattsalate, die im Vergleich zu den Lattichsalaten deutlich weniger Milchsaft enthalten, dafür aber wesentlich mehr Bitterstoffe, Mineralstoffe, Vitamine und ein starkes Aroma aufweisen. Der Zichorien-Salat ist ein typischer Bittersalat und stammt von der Wegwarte (Cichorium Intybus) ab. Zichoriensalat ist im Vergleich zu Lattichsalat gegenüber Kälte unempfindlicher und besser lagerfähig. Beispiele für Zichorien-Salate sind winterlicher Blattsalat wie Chicorée, Endivie und Radicchio.

Anbau und Lagerung

Salate und Blattsalate können im Sommer in fast allen Höhenlagen in mehr oder weniger allen Gemüsegärten, im Hochbeet, ja sogar im Topf oder Kübel angebaut werden, sogar auf engem Raum. Blattsalate verlieren wie auch Obst nach dem Ernten durch Lagerung viele Vitalstoffe und sonstige Nährstoffwerte. Besonders zarte sommerliche Blattsalate wie der grüne Kopfsalat sollten daher als Nahrungsmittel am besten sofort gegessen und nach dem Ernten nur kurz und möglichst dunkel gelagert werden. Blattsalate der Saison enthalten viel Wasser, trocknen schnell aus und sollten bis zu ihrer Zubereitung vor Austrocknung geschützt werden. Wenn Salatblätter welk werden, sehen sie nicht nur weniger schmackhaft aus. Bei einem welken Blattsalat haben sich dann auch bereits viele Mineralstoffe und Vitamine verflüchtigt


Wie lange dauert die Salatkultur?

Wenn man Kopfsalat oder Eissaalat hernimmt, dann sät man diesen, wenn man es selbst machen möchte, in kleinen Saatschalen breitwürfig aus, pikiert nach 10 Tagen und pflanzt 2 Wochen später ins Gemüsebeet im Abstand von 20x20 bis 30x 20 cm. Wichtig ist eine gute Nährstoffversorgung und ein humoser Boden, aber keine Überdüngung bitte. Wenn man mit gut abgelagertem Stallmist oder Kompost arbeitet, dann genügt das in der Regel, bei der Nachpflanzung dann am besten mit Hornmehl oder Schafwolle düngen, auf eine gute Mineralstoffversorgung Rücksicht nehmen: Steinmehl oder Düngekalk sind 2x pro Jahr angewendet sehr wichtig, das schützt die Pflanzen vor zu rascher Austrocknung bei starker Hitze. 4-6 Wochen nach der Pflanzung - abhängig von Sorte und Jahreszeit - ist die Kultur erntereif. Pflücksalate sät man zwischen März und Juni ins Beet und kann laufend ernten, die Pflanzen wachsen nach, das sind dann sogenannte „Baby leafs“.


Problemfall Schnecken:

Viele Menschen pflanzen gar keine Salatpflanzen mehr, weil sie die Schnecken gleich gern mögen wie wir…. Schneckenzäune, mechanische Schneckenbarrieren, Farnlaub dazwischen auflegen, raue Oberflächen schaffen (Häckselgut bestimmter Konsistenz), aber auch Biologisches Schneckenkorn sind probate Mittel im ewigen Kampf gegen die schlatzigen Ungeheuer!

Autor
Erwin Seidemann
Datum
16.6.2023
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Das heurige Gemüse des Jahres ist der ‚Kletter Peppi‘ die Kletter-Zucchini. Um den Zucchini herum gibt es immer wieder brennende Fragen bezüglich Giftigkeit von diesen aus selbst vermehrten Pflanzen oder von überreifen, eigentlich „harten Früchten“.

Wann ist ein Zucchini giftig?

Zucchini ist grundsätzlich ungiftig. Es hat allerdings in der Vergangenheit sogar mal einenTodesfall gegeben, nämlich als ein Gartenbesitzer die Samen eines Zucchinis aus dem eigenen Garten vermehrt und dann die Früchte verspeist hat. Es war eine Kreuzung mit einem Zierkürbis und das war dann fatal.

Ein überreifer, steinharter Zucchini könnte auch ein Anzeichen dafür sein, wobei nicht alle harten Zucchini giftig sein müssen. Sehr gut schmecken tun sie allerdings bei Gott nicht.

 

Zucchini/Zucchetti vermehrt man aus Samen. Es ist ein Kürbisgewächs, das bei uns keinen Frost verträgt und daher erst um die Zeit der Eismänner (Mitte Mai) ausgepflanzt werden sollte. Zucchetti ist die Verkleinerungsform des Zucchini, zumindest in manchen Teilen Europas, aber grundsätzlich dasselbe. Einen einzelnen Zucchini nennt man im Übrigen Zucchetto. Cucurbita pepoist wäre der botanische Ausdruck.

 

Man sät den Zucchini Mitte April bei 20°C im Gewächshaus oder auf der Fensterbank aus, gleich direkt in Aussaaterde in einen kleinen Topf (10-12 cm Durchmesser/Joghurtbecher)

Mitte Mai pflanzt man die Pflanze dann ins Freie, kann auch einen Komposthaufen bewachsen, wobei ein Gemüsebeet idealer wäre. Eine Pflanze braucht 1 m² Platz, einen nährstoffreichen Boden und viel Sonne.

Gute Nachbarn sind Zwiebelgewächse, aber imAllgemeinen Knollenbildner wie Ronen etc.

Es gibt vieleTypen/Sorten wie eben genannten Kletterzucchini. Zucchinipflanzen sind von Haus aus Kletterpflanzen, manche mehr, manche weniger. Der heurige allerdings kann Zäune, „Stecken“ platzsparend bewachsen und dann bekommt man 10-15 kleine, aber schmackhafte Früchte. Zucchini sind reiche an Vitaminen und Folsäuren, Ballast-und Mineralstoffen und sehr gut für Schwangere.

Zucchinirezeptegibt es wie Sand am Meer, sowohl gekocht als auch roh kann er verzehrt werden.

Die ersten Früchte erscheinen ca. 30-40 Tagen nach der Pflanzung, es darf auch draufregnen, braucht keinen Schutz. Lediglich kalt darf’s nicht sein. Sorten gibt esviele, vor allem länglich und rund, grün oder gestreift, weiß, oder gelb, alle möglichen Geschmacksrichtungen, aber auch verschiedene Verwendungszwecke (gefüllt, gerillt, Backofen oder Herd, alles möglich, manche Sorten bekommen immer ihr eigenes „Label“, wo die Verwendung zugedacht ist.

Arbeit machen Zucchini praktisch keine, kein Ausgeizen, lediglich ein bisschen Hilfe am Anfang hinsichtlich des Platzes. Für Hochbeete sind nur kompakte Typen interessante, die andren Sorten sind eher für offenen Flächen.

 

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Ausgeizen – was ist das und wo wird es gemacht (und wo nicht)?

Ein Thema, auf das ich immer wieder angesprochen werde, weil es für jene Pflanzen, die es betrifft, leider nur ein begrenztes Erntefenster gibt und man für die kurze Zeit, wo man etwas davon hat, möglichst viel runterholen möchte.

Daher ist das Ausgeizen ein wichtiger Faktor für guten Ertrag bei den ganzen mediterranen Gemüsesorten die wir dieses Mal ansprechen: Tomaten, Gurken, Paprika, Melanzani und Zucchini!

TOMATEN

Bekannt ist das Ausgeizen der Seitentriebe bei Tomaten-Pflanzen und das schon von Anfang an. Es gibt natürlich Buschtomaten-Sorten, die mehrtriebig gezogen werden können (was sogar ihrer Veranlagung und dem Züchtungsziel  entspricht), aber die allermeisten Tomaten werden ein- zweitriebig auf Stäben oder Schnürenhochgezogen und da sollten die Seitentriebe entfernt werden. Diese wachsen stets aus den Blattachseln heraus und können daher nicht mit Blühtriebenverwechselt werden. Bitte das Ganze so früh wie möglich machen, damit keine zugroßen Wunden am Stamm verursacht werden und dadurch Pilze und Bakterieneindringen können.

Eine Tomate gehört auf einen sonnigen Standort mit mindestens 6-7 Stunden Sonne/Tag. Zur Fruchtreife hin und bei starker Einstrahlung können Blätter der eigenen Pflanze auch als „Sonnenschutz“ stehen gelassen werden, das ist ein kleiner Trick. Die Früchte erhitzen sich dadurch nicht zu stark Viele entfernen nämlich von untenher über den Sommer hin die meisten Blätter, weil sie manchmal auch Fäulnisbekommen können.

 GURKEN

Weniger bekannt ist das Ausgeizen bei Gurken (vorwiegend bei den Eintriebig gezogenenveredelten oder auch samenvermehrten Schlangengurken). Auch hier entspringendie überschüssigen und die Pflanze belastenden Seitentriebe aus denBlattachseln. Diese gehören entfernt, nicht zwingend, aber doch stetig.

MELANZANI (Auberginen)

Auch Melanzani wollen/sollen ausgegeizt werden, die Fruchtqualität wird hier erheblich gesteigert.

PAPRIKA

Und amwenigstens bekannt ist es wahrscheinlich bei Paprika-Pflanzen, deren Fruchtqualität sich am meisten steigert, wenn man die – oft in Bodennähe austreibenden Seitentriebe – wegschneidet oder wegbricht. Eintriebigkeit ist für Paprika (nicht für Pfefferoni) qualitätssteigernd!

Zudem gibt es bei Paprika den Begriff der Königsblüte. Das ist die erste Blüte am Triebende ganz oben,welche entfernt werden sollte, weil sie zwar eine große Paprika ausbildet, die anderen Blüten aber verzögert reifen lässt und kleiner bleiben lässt. Die hätte bereits entfernt werden sollen.

 ZUCCHINI

Bei Zucchini-Pflanzen geizt man nicht aus, aber man entfernt häufig die alten Blätter, die schnell Mehltau bekommen können, auch die verletzten Blätter (durch Starkregen oder Ernte beschädigt) gehören weggeschnitten.

 

Vorteile des Ausgeizens generell:

  1. Entfernen von überzähligen Seitentrieben: Die Wachstumsenergie wird so in die Bildung von Früchten und nicht von viel Blattmasse und langen Trieben gesteckt. So setzt die Pflanze zwar eventuell weniger Früchte an, hat aber genug Energie für deren gutes Wachstum und die Fruchtqualität wird zudem gesteigert.
  2. Ein besseres Kleinklima im Bestand: Ist das Blattwerk zu dicht, ist es dazwischen oft warm und feucht – perfekte Lebensbedingungen für viele Schädlinge und Krankheitserreger. Wird der Bestand ausgedünnt, kann er schneller abtrocknen und Luft besser zirkulieren. So können Krankheiten vorgebeugt werden.
  3. In der Natur werfen Paprikapflanzen meist von selbst einige Blüten ab, weil sie nicht genug Kraft haben, um aus jeder Blüte Früchte zu bilden. Das Ausgeizen nimmt Paprikapflanzen also etwas Arbeit ab. Gleichzeit kann man so das Wachstum der Pflanze in die gewünschte Form lenken.

 

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Da haben wir den Salat!

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Der Begriff "Blattsalate" (auch Schnittsalat, Pflücksalat) stammt aus der Küchensprache, ist kein botanischer Fachbegriff. Wenn der Begriff "Blattsalat" verwendet wird, sind Blattgemüse-Arten gemeint, die im Gegensatz zu den meisten Kohlgemüse-Arten als Bestandteil der "kalten Küche" nicht gekocht und roh mit Marinaden und Dressings gegessen werden.

Das Wort„Salat“ stammt vom lateinischen Wort "Salata" ab und bedeutet in Nord-Italien als "Insalata" so viel wie "in Salz eingelegtes Grünzeug", "gesalzen" oder "mit Salz haltbar gemachter Salat".

 

Arten, Sorten, Beispiele

Die folgende Übersicht zeigt verschiedene grüne Blattsalat-Sorten und -Arten, von denen viele Varietäten des Gartensalats sind:

Chicorée (Cichorium intybus var. foliosum)

Eichblattsalat (Lactuca sativa var. crispa'Eichblatt')

Eissalat / Eisbergsalat (Lactuca sativa var. capitata'Eissalat')

Endivie (Cichorium endivia)

Gartensalat (Lactuca sativa)

Gewöhnlicher Feldsalat (Valerianella locusta): auch Vogerlsalat( Österreich), Nüsslisalat (Schweiz)

Kopfsalat (Lactuca sativa var. capitata): auchHäuptelsalat

Rucola/Rukola/Rauke (Eric sativa)

Schnittsalat (Lactuca sativa var. crispa): auchPflücksalat

 

Die ganzjährig beliebtesten im deutschsprachigen Raum sind der Feldsalat (Vogerl), der Kopfsalat und der Eis(berg)Salat.

 

Italienische Blattsalatsorten 

Lollo Bionda (Lactuca sativa var. crispa 'LolloBionda'): auch Lollo Bianco

Lollo Rosso (Lactuca sativa 'Lollo Rossa')

Radicchio Rosso (Cichorium intybus var. foliosum 'Radicchio Rosso')

Römersalat (Lactuca sativa var. longifolia): auch Romana-Salat

 

Der Radicchio ist eine spezielle rote Chicorée-Züchtung aus Italien, der auch Roter Chicorée, Italienischer Chicorée oder Rote Endivie genannt wird.

Weitere Blattsalatsorten gibt es auch in Frankreich wie z.B. den grünen Bataviasalat (Lactuca sativa var. capitata), eine Züchtung, die eng mit dem Eissalat verwandt ist.

 

Im „Gegenzug“ die botanische Unterteilung

In der Botanik werden die Blattsalate-Arten nach folgender Liste in Lattiche und Zichorien unterteilt, das gefällt mir im Grunde genommen besser:

 

a) Lattichsalate (Lactuca sativa)

Zum Lattich zählen alle Blattsalate, bei denen bereits beim Abschneiden des Strunkes ein weißlich-milchiger Saft austritt. Typisch für Lattich-Salate sind ein milder Geschmack, zarte Blätter und ein geringer Gehalt an Bitterstoffen.

Beispiele für Lattichsalate sind Bataviasalat, Eissalat/Eisbergsalat, Kopfsalat, Romana-Salat und Schnittsalat.

 

b) Zichoriensalate (Chichorium)

Zu den Zichorien zählen alle Blattsalate, die im Vergleich zu den Lattichsalaten deutlich weniger Milchsaft enthalten, dafür aber wesentlich mehr Bitterstoffe, Mineralstoffe, Vitamine und ein starkes Aroma aufweisen. Der Zichorien-Salat istein typischer Bittersalat und stammt von der Wegwarte (Cichorium Intybus) ab. Zichoriensalat ist im Vergleich zu Lattichsalat gegenüber Kälteunempfindlicher und besser lagerfähig.

Beispiele für Zichorien-Salate sind winterlicher Blattsalat wie Chicorée, Endivie und Radicchio.

 

Anbau und Lagerung

Salate und Blattsalate können im Sommer in fast allen Höhenlagen in mehr oder weniger allen Gemüsegärten, im Hochbeet, ja sogar im Topf oder Kübel angebaut werden, sogar auf engem Raum.

Blattsalate verlieren, wie auch Obst, nach dem Ernten durch Lagerung viele Vitalstoffe und sonstige Nährstoffwerte.

Besonders zarte sommerliche Blattsalate wie der grüne Kopfsalat sollten daher als Nahrungsmittelam besten sofort gegessen und nach dem Ernten nur kurz und möglichst dunkel gelagert werden.

Blattsalate der Saison enthalten viel Wasser, trocknen schnell aus und sollten bis zu ihrer Zubereitung vor Austrocknung geschützt werden.

Wenn Salatblätter welk werden, sehen sie nicht nur weniger schmackhaft aus. Bei einem welken Blattsalat haben sich dann auch bereits viele Mineralstoffe und Vitaminever flüchtigt 

 

Wie lange dauert die Salatkultur?

Wenn man Kopfsalat oder Eissaalat hernimmt, dann sät man diesen, wenn man es selbstmachen möchte, in kleinen Saatschalen breitwürfig aus, pikiert nach 10 Tagen und pflanzt 2 Wochen später ins Gemüsebeet im Abstand von 20x20 bis 30x 20cm. 

Wichtig ist eine gute Nährstoffversorgung und ein humoser Boden, aber keine Überdüngung bitte. Wenn man mit gut abgelagertem Stallmist oder Kompost arbeitet, dann genügt das in der Regel, bei der Nachpflanzung dann am besten mit Biodünger oder Schafwolle düngen, auf eine gute Mineralstoffversorgung Rücksicht nehmen: Steinmehl oder Düngekalk sind 2x pro Jahr angewendet sehr wichtig, das schützt die Pflanzen zudem auch vor zu rascher Austrocknung bei starker Hitze.

4-6 Wochen nach der Pflanzung - abhängig von Sorte und Jahreszeit - ist die Kultur erntereif.

Pflücksalate sät man zwischen März und Juni ins Beet und kann laufend ernten, die Pflanzenwachsen nach, das sind dann sogenannte „Baby leafs“.

 

Problemfall Schnecken:

Viele Menschenpflanzen gar keine Salatpflanzen mehr, weil sie die Schnecken gleich gern mögen wie wir….

Schneckenzäune, mechanische Schneckenbarrieren, Farnlaub dazwischen auflegen, raue Oberflächenschaffen (Häckselgut bestimmter Konsistenz), aber auch Biologisches Schneckenkorn sind probate Mittel im ewigen Kampf gegen die schlatzigen Ungeheuer…oder halt Bio-Schneckenkorn (Ferramol)!

Ich will mich explizit nur auf Blattsalate und deren Züchtungen beschränken, Wildsalate und anderen Gemüsearten, aus denen man ebenfalls „Salat machen“ kann, sind hier noch gar nicht dabei.

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