Bio-Blumengärtnerei
Unser Sortiment an Bio-Blumen, Bio-Kräutern und Bio-Gemüsepflanzen ist einzigartig in ganz Österreich. Mit Bio-Qualität von Seidemann erhalten Sie nach BIO-Austria-Richtlinien produzierte Pflanzen.
Hier finden Sie alles was Sie für Ihren Garten, Ihre Terrasse oder Ihre Wohnräume benötigen. Unser Gartencenter lädt zum Verweilen in unserem gemütlichen Cafe oder zur Inspiration für Ihre Garten- und Wohnträume ein.
Sie benötigen eine Neugestaltung Ihres Gartens oder Unterstützung in der Pflege Ihrer Garten- und Grünflächen? Wir bieten Ihnen umfangreiche Dienstleistungen für Innen-und Außenbereiche an.
Schon seit über 20 Jahren beschäftigen wir in unserem Unternehmen Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung. Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch das Recht hat einer wertvollen Beschäftigung nachzugehen.


Über uns
Seit einigen Jahren ist uns das Ziel gelungen, die
Produktion unserer Pflanzen und Blumen auf Töpfe aus
natürlichen Materialien wie Hanffaser und Holzfaser umzustellen,
die mit in die Erde eingepflanzt werden können.
Leistungen & Sortiment
Terrasse oder Wohnen

Wir bieten Ihnen das umfangreichste Sortiment an Bio-Pflanzen in ganz Österreich: Bio-Blumen, Bio-Kräuter oder Bio-Gemüsepflanzen wachsen nach strengen Bio-Austria Richtlinien in unseren Gewächshäusern.

Ihr Rasen sollte gemäht werden und Ihre Sträucher geschnitten? Unser erfahrenes Fachpersonal erledigt das für Sie. Wir planen und beraten Sie auch bei der Neugestaltung Ihrer Gartenflächen, Ihrer Terrassen oder Innenräume.
News & Veranstaltungen
Blumenpark!
Besuchen Sie eine unserer zahlreichen Veranstaltungen über das ganze Jahr. Fachveranstaltungen und Workshops erfreuen unsere Besucher genauso wie unsere beliebte Musikmatinee!

Am Samstag, den 07. November um 15.00 Uhr ist es wieder so weit!
Am Samstag, den 07. November um 15.00 Uhr ist es wieder so weit!
Gerda Walton und Erwin Seidemann sprechen über aktuelle Garten-Themen, Tipps rund um Pflanzen & Blumen und neuste Pflanztrends.
Die aktuellen Themen:
- Weihnachtssterne – Vielfalt, Pflege
- Amaryllis – DIE Winterschönheit
- Kübelpflanzen einräumen und pflegen
- Herbstlich-winterliche Balkonbepflanzung
- Laubkompostierung – der außergewöhnliche Kompost
Zur Gartenakademie im Blumenpark sind alle herzlich eingeladen, die ein Herz für Blumen und Pflanzen haben, Garten-Anfänger und Fortgeschrittene.
Machen Sie Freunde, Verwandte, Bekannte und Nachbarn auf unsere kostenlosen Veranstaltungen aufmerksam und schauen Sie vorbei.
Der Eintritt ist frei!

Am Samstag, den 03. Oktober um 15.00 Uhr ist es wieder so weit!
Am Samstag, den 03. Oktober um 15.00 Uhr ist es wieder so weit!
Gerda Walton und Erwin Seidemann sprechen über aktuelle Garten-Themen, Tipps rund um Pflanzen & Blumen und neuste Pflanztrends.
Die aktuellen Themen:
- Spätherbst-Blüher
- Blumenzwiebeln pflanzen
- Herbstliche Rückschnitte
- Obstbaumpflanzung
- Grabbepflanzung an Allerheiligen
Zur Gartenakademie im Blumenpark sind alle herzlich eingeladen, die ein Herz für Blumen und Pflanzen haben, Garten-Anfänger und Fortgeschrittene.
Machen Sie Freunde, Verwandte, Bekannte und Nachbarn auf unsere kostenlosen Veranstaltungen aufmerksam und schauen Sie vorbei.
Der Eintritt ist frei!

Erwin Seidemann spricht über die Arbeiten im herbstlichen Hochbeet und die Vorbereitungen für den Winter sowie verschiedene Sorten Wintergemüse, die über den Winter geerntet werden können. Der Eintritt ist frei!
Am Samstag, den 26. September, um 15 Uhr spricht Erwin Seidemann über die Arbeiten im herbstlichen Hochbeet und die Vorbereitungen für den Winter sowie verschiedene Sorten Wintergemüse, die über den Winter geerntet werden können.
Der Eintritt ist frei!

Jetzt alle Blumenzwiebeln - 30% vom angegebenen Preis.

Stacheldraht“ - Calocephalus per Stück 4,50 €. Jetzt 3 Stück für nur 10,-€

Bio-Chrysanthemen in Aktion: Im T14 Topf 1+1 GRATIS (solange der Vorrat reicht)
Erwins Gartenschule
Gartenfreunde
Unsere monatliche Gartenschule von und mit Erwin Seidemann und Gerda Walton. Hier werden aktuelle Gartenthemen behandelt und Pflanzenneuheiten präsentiert.

Die Monster aus dem Pflanzenreich
Fleischfressende Pflanzen – wenn Pflanzen auf die Jagd gehen
Normalerweise versorgen wir unsere Pflanzen mit Wasser und Dünger. Manche Pflanzen haben sich aber etwas ganz anderes einfallen lassen: Sie fangen Insekten und holen sich daraus die Nährstoffe, die ihnen am natürlichen Standort fehlen.
Das bekannteste Beispiel ist die Venusfliegenfalle. In ihren Fangblättern sitzen kleine Fühlborsten. Werden diese innerhalb kurzer Zeit zweimal berührt, schnappt die Falle zu. Die Pflanze kann also gewissermaßen unterscheiden, ob tatsächlich ein Insekt unterwegs ist oder nur ein Regentropfen auf das Blatt fällt.
Auch der Sonnentau ist interessant. Seine Blätter sind mit kleinen, klebrigen Tröpfchen besetzt, an denen Insekten hängen bleiben. Kannenpflanzen wiederum locken ihre Beute in spezielle Fanggefäße.
Was man bei d er Pflege beachten sollte:
- Fleischfressende Pflanzen brauchen meistens nährstoffarme Spezialerde und kalkarmes Wasser, am besten Regenwasser.
- Normaler Blumendünger ist für viele dieser Pflanzen eher schädlich.
- Die Venusfliegenfalle braucht viel Licht und im Winter eine kühle Ruhephase.
- Nicht alle Arten haben dieselben Ansprüche. Tropische Kannenpflanzen mögen es beispielsweise wärmer.
Übrigens: Man muss eine Venusfliegenfalle nicht mit Fliegen füttern. Wenn sie richtig steht, kommt sie normalerweise selbst zurecht.
Schwarze Pflanzen – es muss nicht immer grün sein
Passend zu Halloween gibt es auch einige Pflanzen, die beinahe schwarze Blätter oder Blüten haben.
Ein schönes Beispiel ist der schwarze Schlangenbart. Er schaut aus wie ein kleines schwarzes Gras und lässt sich sehr gut mit hellen Steinen, Gräsern oder anderen Stauden kombinieren.
Auch bei den Purpurglöckchen gibt es Sorten mit sehr dunklem Laub. Gerade jetzt im Herbst sind sie für Schalen und Gefäße interessant, weil sie auch ohne Blüten eine schöne Wirkung haben.
Wer etwas mehr Platz hat, kann beispielsweise einen schwarzen Holunderpflanzen. Der hat sehr dunkles, fein geschlitztes Laub und im Frühsommer rosafarbene Blüten.
Tipp: Dunkle Pflanzen wirken am besten,wenn man ihnen einen Kontrast gibt. Mit silberlaubigen Pflanzen, hellen Steinen oder orangefarbenen Kürbissen entstehen richtig schöne Kombinationen.
Hexenpflanzen – schön, aber gefährlich
Einige Pflanzen haben ihren gruseligen Ruf nicht ganz zu Unrecht.
Eisenhut, Tollkirsche oder Stechapfel wurden früher mit Hexerei und Zaubertränken in Verbindung gebracht. Viele dieser Pflanzen enthalten tatsächlich sehr starke Giftstoffe.
Besonders der Eisenhut ist eine Pflanze, bei der man vorsichtig sein muss. Er zählt zu den giftigsten heimischen Gartenpflanzen. Auch die Tollkirsche ist gefährlich, vor allem weil ihre schwarzen Beeren durchaus appetitlich aussehen können.
Der Fingerhut ist ebenfalls giftig, obwohl er mit seinen schönen Blütenständen in vielen Gärten zu finden ist.
Das bedeutet natürlich nicht, dass man vor jeder giftigen Pflanze Angst haben muss. Man sollte aber wissen, was im eigenen Garten wächst.
Gerade wenn k leine Kinder im Garten spielen, würde ich auf besonders giftige Arten verzichten.
Wenn es im Garten gruselig wird
Spinnen und Fledermäuse – eigentlich unsere Helfer
Spinnen gehören zu Halloween einfach dazu. Im Garten sind sie allerdings alles andere als unerwünscht.
Sie fangen jede Menge Insekten und tragen dazu bei, dass sich bestimmte Arten nicht zu stark vermehren. Besonders jetzt im Herbst sieht man ihre Netze sehr schön, wenn sich morgens der Tau darin sammelt.
Ähnlich ist es mit den Fledermäusen. Auch sie haben einen eher gruseligen Ruf, sind aber ausgesprochen nützliche Tiere. Unsere heimischen Fledermäuse ernähren sich von Insekten.
Wer etwas für Fledermäuse tun möchte, kann seinen Garten möglichst naturnah gestalten. Heimische Gehölze, blühende Pflanzen und weniger künstliches Licht in der Nacht helfen dabei.
Ein bisschen Unordnung darf sein
Im Herbst wird im Garten häufig alles zurückgeschnitten, zusammengerecht und sauber gemacht. Dabei wäre es für die Natur oft besser, wenn wir manche Arbeiten einfach auf das Frühjahr verschieben.
Vertrocknete Stauden und Gräser bieten vielen Insekten Schutz. Samenstände von Sonnenhut oder Rudbeckien können außerdem Vögeln als Nahrung dienen.
Auch Laub muss nicht überall entfernt werden. Unter Sträuchern oder in einer ruhigen Ecke kann man es ruhig liegen lassen. Dort finden viele Kleintiere einen Unterschlupf.
Auf dem Rasen sollte man größere Laubmengen allerdings entfernen, damit darunter keine Schäden entstehen.
Man kann also durchaus sagen: Wer im Herbst ein bisschen weniger aufräumt, tut der Natur oft etwas Gutes.
Und optisch hat das Ganze ebenfalls seinen Reiz. Gerade Gräser und Stauden schauen mit Raureif im Winter oft wunderschön aus.
Der Kürbis – nicht nur zum Schnitzen
Zu Halloween gehört natürlich auch der Kürbis.
Zum Schnitzen eignen sich vor allem die klassischen Halloween-Kürbisse. Sie haben meist eine relativ dünne Schale und lassen sich leichter bearbeiten als beispielsweise ein Hokkaido.
Damit der geschnitzte Kürbis möglichst lange hält, sollte er kühl und vor Regen geschützt stehen.
Was viele nicht wissen: Kürbisse gehören botanisch zu den Beerenfrüchten. Genau genommen handelt es sich um sogenannte Panzerbeeren.
Wer aus den Kernen im nächsten Jahr wieder Kürbisse ziehen möchte, sollte Saatgut von geeigneten, samenfesten Sorten verwenden. Bei selbst gewonnenen Samen kann es zu Kreuzungen kommen.
Bitter schmeckende Kürbisse dürfen keinesfalls gegessen werden.
Zum Abschluss:
Halloween ist eigentlich ein schöner Anlass, sich einmal mit den ungewöhnlicheren Seiten der Natur zu beschäftigen. Es gibt Pflanzen, die Insekten fangen, wunderschöne Pflanzen, die hochgiftig sind, und Tiere, die wir mit Grusel verbinden, obwohl sie im Garten ausgesprochen nützlich sind.
Und vielleicht ist das auch eine gute Botschaft für den Herbst: Nicht alles, was im Garten ein bisschen wild oder unheimlich aussieht, muss gleich weggeräumt werden.
Die etwas andere Seite der Pflanzenwelt
zum Beitrag
Vonwelchen Pflanzen reden wir?
ALLE nicht winterharten, teils sogar frostempfindlichen Pflanzen auf der Terrasse, auf dem Balkon. Oleander, Bougainvillea, Margeriten, Enzianbaum, Jasmin, Wandelröschen, Zitrusgewächse, Olivenbäume, etc. Jetzt muss man die Pflanzen dringend auf ihren Überwinterungsplatz stellen und der wäre:
Ganz allgemein: nachts unter 10 Grad Celsius, hell (Tageslicht) und eine Stelle, wo man (zumindest gelegentlich) hinkommt zum Gießen (nicht zum Düngen, weil das soll man ja im Winter nicht).
Wie und wann schneide ich zurück?
Generell beim Einräumen, weil man sie dann eh in Arbeit hat, ihr dann den meisten Druck nimmt (durch Reduktion des Volumens). Viele Pflanzen kann man, wenn vonöten, um gut 2/3 reduzieren, den Oleander um die Hälfte, Zitrus in „Form schneiden“, sowie man halt Bäumchen auch sonst in Form bringt. Dazu braucht es keine besonderes Kenntnisse.
Welche Gefahren lauern?
Wollläuse, Schildläuse, Blattläuse, Spinnmilben!
Und dann geht’s los: Die Pflanzen stehen meistens nicht an einem „Superplatzl“, eher beengt und viele auf einen m², dazu auch noch wenig Licht, oft Zugluft und das bedeutet Stress.
Am besten beim Einräumen mit einem biologischen Seifenlaugen-, Rapsöl- oder Paraffinölprodukt absprühen und dann laufend beobachten (alle paar Wochen).
Pflanzen stärkende Spritzungen mit Brennnessel-Extrakt oder Knoblauch-Extrakt machen Sinn, weil es stärkend ist und es vorbeugend besser ist anzuwenden.
Monatliche Spritzungen sind mittlerweile unerlässlich geworden.
Wann umtopfen?
Im März oder April ist die beste Zeit, im Herbst nicht, weil man da zusätzlich Stress erzeugt.
Herbstdüngung: Das zahlt sich immer aus und kostet (fast) nichts, am besten mit einer Handvoll Patentkali.
Tipp! Oder besser gesagt: „Warnung“!
Gar nicht erst daran denken, in einer unbeheizten Garage oder unter einer Pergola zu überwintern, auch nicht mit doppelt und dreifach Vlies - und Folie sowieso - nicht, es macht einfach null Sinn!
Vielleicht überlebt es mal eine Engelstrompete oder ein Olivenbäumchen, aber das sind dann die Ausnahme der Regel.
Jetzt muss man Kübelpflanzen dringend auf ihren Überwinterungsplatz stellen.
zum Beitrag
Eines der ur-eigensten und ältesten Garten-Hausmittelchen, das Steinmehl, will ich etwas näher vorstellen, weil es gerade im Herbst, aber auch während des Wachstums und zu unterschiedlichen Anlässen verwendet werden kann.
Ich war lange Zeit nicht überzeugt, habe aber im Laufe meiner Gärtnerzeit viel versucht und Erfahrungen gesammelt. Ich bin mittlerweile Steinmehl-Fan, auch wenn nicht jedes Steinmehl gleich wie das andere ist, aber das würde den Rahmen sprengen.
Unter Gesteinsmehl, Urgesteinsmehl oder Steinmehl versteht man sehr fein gemahlenen Stein verschiedener Art. Basalt, Granit, Diabas oder andere wie Kalkstein, die unterschiedliche Spurenelemente enthalten. Je nach Ausgangsgestein unterscheiden sich die Eigenschaften des Steinmehls.
Die Idee, das Gesteinsmehl im Garten zu verwenden, ist nicht neu: Mergel, Ton und Vulkanaschen dienten bereits in der Antike zur Verbesserung des Ackerlandes. Auch der natürlich gewachsene Boden zu unseren Füßen entstand, weil mineralisches Gestein verwittert ist und sich mit organischer Substanz, etwa abgestorbenen Pflanzen, vermischt hat.
Gesteinsmehl enthält keine oder kaum Hauptnährstoffe. Es ist deshalb kein klassischer Dünger. Stattdessen zählt es zu den Bodenhilfsstoffen, die die Erde fruchtbarer machen und dafür sorgen, das Wasser darin zu halten. Die darin reichlich vorhandenen Mineralstoffe und Spurenelemente unterstützen aber als Mikronährstoffe Pflanzen beim Wachsen und machen sie widerstandsfähiger gegenüber Schädlingen und Krankheiten.
In Erde eingebrachtes Gesteinsmehl verwittert durch chemische und physikalische Vorgänge im Boden. Die Bodenlebewesen verbinden dessen mineralische Bestandteile schließlich mit organischen Humusteilchen zu wertvollen Ton-Humus-Komplexen. Diese Komplexe sorgen für eine ideale Bodenstruktur, die Wasser gut hält, ohne dabei eine ausreichende Durchlüftung zu verhindern. Tonminerale selbst haben ebenfalls die Fähigkeit, Wasser aufzunehmen und dadurch aufzuquellen und das Wasser im Boden zu halten.
Welche Möglichkeiten gibt es, Steinmehl zu verwenden?
1. In den Boden einarbeiten
Das feine Pulver (Achtung! Den Staub lieber nicht tief einatmen) in einem Eimer oder Schubkarren mit Erde oder Kompost mischen, anschließend ausbringen, mit einer Harke leicht einarbeiten und wässern.
2. Ins Gießwasser einrühren
Ins Gießwasser einrühren und den Wurzelbereich von Gehölzen wie Obst und anderen Dauerkulturen damit gießen.
3. Ins Pflanzloch geben
Gesteinsmehl kann z. B. immergrünen Gehölzen mit empfindlichen Wurzeln günstige Bedingungen zum Anwachsen schaffen.
4. über den Kompost streuen
Steinmehle beschleunigen die Rotte und binden gleichzeitig unangenehme Gerüche. Mit dem Kompost gelangt das Gesteinsmehl außerdem später in den Boden.
5. In Pflanzenjauche auflösen
Das Mehl mildert strenge Gerüche und reichert die Brühe mit wertvollen Mineralien an.
Im Garten kommt Gesteinsmehl nicht nur als Bodenverbesserer, sondern auch als Pflanzenstärkungsmittel zum Schutz vor Schädlingen und Pilzkrankheiten zum Einsatz:
1. Die enthaltene Kieselsäure (Siliziumoxid) macht Pflanzenzellwände von innen stark gegen Angreifer.
2. Als Belag auf den Blättern hindert es Pilzsporen amKeimen. Dafür setzt man 200-300 g Steinmehl mit etwas Wasser an, und verdünnt den Brei unter ständigem Rühren mit 10 l Wasser. Einmal pro Woche und nach Niederschlägen spritzen. Fertige Spritzbrühe lässt sich aufbewahren, muss aber vor der nächsten Behandlung gut aufgeschüttelt werden.
3. Als Staub auf den Blättern behindert Gesteinsmehl Läuse, Rote Spinne und andere saugende Insekten, nicht nur beim Saugen auch beim Atmen und Bewegen. Gesteinspuder wirkt überdies desodorierend. So nehmen Schädlinge, Aromen und Lockstoffe nicht mehr gezielt wahr und sind verwirrt.
4. Schnecken lassen sich durch einen 5–10 cm breiten Steinmehl-Streifen etwas vonSetzlingen abhalten. Nach Regen muss dieser aber erneuert werden.
Eines der ur-eigensten und ältesten Garten-Hausmittelchen, das Steinmehl, will ich etwas näher vorstellen, weil es gerade im Herbst, aber auch während des Wachstums und zu unterschiedlichen Anlässen verwendet werden kann.
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