Bio-Blumengärtnerei
Unser Sortiment an Bio-Blumen, Bio-Kräutern und Bio-Gemüsepflanzen ist einzigartig in ganz Österreich. Mit Bio-Qualität von Seidemann erhalten Sie 100% chemie- und pestizidfrei nach BIO-Austria-Richtlinien produzierte Pflanzen.
Hier finden Sie alles was Sie für Ihren Garten, Ihre Terrasse oder Ihre Wohnräume benötigen. Unser Gartencenter lädt zum Verweilen in unserem gemütlichen Cafe oder zur Inspiration für Ihre Garten- und Wohnträume ein!
Sie benötigen eine Neugestaltung Ihres Gartens und das alles chemie- und pestizidfrei? Wir bieten Ihnen umfangreiche Dienstleistungen für Innen-und Außenbereiche an.
Schon seit über 20 Jahren beschäftigen wir in unserem Unternehmen Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung. Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch das Recht hat einer wertvollen Beschäftigung nachzugehen.


Über uns
sind 100%
plastikfrei.
Seit einigen Jahren ist uns das Ziel gelungen, die
Produktion unserer Pflanzen und Blumen auf Töpfe aus
natürlichen Materialien wie Hanffaserund Holzfaser umzustellen,
die mit in die Erde eingepflanzt werden können.
Leistungen & Sortiment
Terrasse oder Wohnen

Wir bieten Ihnen das umfangreichste Sortiment an Bio-Pflanzen in ganz Österreich: Bio-Blumen, Bio-Kräuter oder Bio-Gemüsepflanzen wachsen nach strengen Richtlinien in unseren Gewächshäusern. Frei von Pestiziden und unnötigen Chemie-Einsatz!

Ihr Rasen sollte gemäht werden und Ihre Sträucher geschnitten? Unser erfahrenes Fachpersonal erledigt das für Sie. Wir planen und beraten Sie auch bei der Neugestaltung Ihrer Gartenflächen, Ihrer Terrassen oder Innenräume.
News & Veranstaltungen
Blumenpark!
Besuchen Sie eine unserer zahlreichen Veranstaltungen über das ganze Jahr. Fachveranstaltungen und Workshops erfreuen unsere Besucher genauso wie unsere beliebte Musikmatinee!

Ein Streifzug durch England und seine schönsten Gärten mit Gerda Walton. Der Eintritt ist frei!
Ein Streifzug durch England und seine schönsten Gärten.
Ein gärtnerischer Erlebnisabend mit England- und Gartenexpertin Gerda Walton.
Am Freitag, den 27. Feber um 18.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei!

Ist der Topf der Zimmer- oder Kübelpflanze schon zu klein geworden? Wir topfen sie Ihnen professionell um.
Großer Zimmerpflanzen Umtopftag!
Ist der Topf der Zimmer- oder Kübelpflanze schon zu klein geworden?
Wir topfen sie Ihnen professionell um, Bio-Erde, Bio-Düngerund Pflanzenstärkung sind kostenlos, nur der neue Topf und Zustellung sind bei Bedarf zu bezahlen.
Einfach vorbeischauen!
Freitag, 28. Feber
09.00 – 18.00 Uhr Blumenpark Seidemann inVöls-Kematen

Am Samstag, den 07. März um 15 Uhr ist es wieder so weit!
Gartenakademie mit Gerda & Erwin
Am Samstag, den 07. März um 15 Uhr ist es wieder soweit!
Gerda Walton und Erwin Seidemann sprechen wieder über aktuelle Garten-Themen, Tipps rund um Pflanzen & Blumen und neuste Pflanztrends.
UNSERE THEMEN:
- Bärlauch & Co. – Gschmackige Frühlingskräuter
- Start der Rosenpflege
- Beerenobst – Neues und Bewährtes
- Zitrus und mehr im Mediterran-Haus
- Aktuelle Gartenpflanzen-Vorstellung
Der Eintritt ist frei!
Zur Gartenakademie im Blumenpark sind alle herzlich eingeladen, die ein Herz für Blumen und Pflanzen haben, Garten-Anfänger und Fortgeschrittene.
Machen Sie Freunde, Verwandte, Bekannte und Nachbarn auf unsere kostenlosen Veranstaltungen aufmerksam und schauen Sie vorbei.

Nur diese Woche: frische, hochwertige Tulpen, wunderschöne Rosen und Valentins-Blumensträuße

Elegante Orchideen – nicht nur zum Valentinstag

Frühlingskorb Valentino mit 3 duftenden Frühlingsblühern aus eigenem Bio-Anbau ab nur € 13,95!
Erwins Gartenschule
Gartenfreunde
Unsere monatliche Gartenschule von und mit Erwin Seidemann und Gerda Walton. Hier werden aktuelle Gartenthemen behandelt und Pflanzenneuheiten präsentiert.

Die Luftfeuchtigkeit ist ein wichtiger Faktor für einen gesunden Wuchs und ein frisches, vitales Aussehen unserer Zimmerpflanzen. Glücklicherweise lässt sich die relative Luftfeuchtigkeit einfach messen, die Erhöhung dieser Luftfeuchtigkeit, falls Bedarf besteht, ist jedoch schon etwas schwieriger. Die Luftfeuchtigkeit ergibt sich aus dem relativen Wasserdampfgehalt in der Luft. Diese ist unabhängig von dem Feuchtigkeitsgehalt der Erde im Topf.
Feuchtigkeitsverlust durch Verdunstung
Pflanzen verdunsten Feuchtigkeit durch Spaltöffnungen. Alle Blätter einer Pflanze besitzen zahlreiche, winzige Spaltöffnungen, Stomata genannt. Durch diese Stomata kann die Pflanze lebenswichtige Gase aus der Luft aufnehmen. Wenn sich die Stomata ausweiten, um Kohlendioxid aufzunehmen, verlieren die Blätter gleichzeitig durch Verdunstung Wasser.
Hohe Luftfeuchtigkeit
Je höher die Luftfeuchtigkeit in der Umgebung der Pflanze ist, desto geringer ist der Wasserverlust der Pflanze durch Verdunstung. Im Winter ist die Luftfeuchtigkeit in Räumen meist niedriger als im Sommer.
Aus diesem Grund müssen empfindlichere Pflanzen während des Winters öfter mit zimmerwarmem, kalkarmem Wasser eingesprüht werden. Sukkulenten, wie z.B. Kakteen kommen auch mit einer niedrigen Luftfeuchtigkeit gut zurecht.
Niedrige Luftfeuchtigkeit
Je niedriger die Luftfeuchtigkeit in der Umgebung der Pflanze ist, umso größer ist dieGefahr, dass die Blätter der Pflanze durch eine zu starke Verdunstung austrocknen und einzuschrumpfen beginnen. Eine zur Erhöhung der Luftfeuchtigkeit geeignete Maßnahme besteht darin, das Mikroklima rund um die Pflanze zu erhöhen. Hierfür eignen sich flache, mit Kieselsteinen und Wasser aufgefüllte Schalen die man unter die Pflanzgefäße stellt. Man muss bei dieser Methode darauf achten, dass der Wasserspiegel etwas niedriger als die Oberkante der Kieselsteinen liegt, unsere Zimmerpflanzen sollen ja kein Fußbad nehmen.
Die Luftfeuchtigkeit
0% relative Luftfeuchtigkeit ist absolut trockene Luft. 100% relative Luftfeuchtigkeit entspricht einer mit Wasserdampf gesättigten Luft. Dichte Nebelschwaden können 100% relative Luftfeuchtigkeit enthalten, die Luft ist dann so mit Wasserdampf gesättigt, dass man kleine Wasser Tröpfchen erkennen kann.
Das Hygrometer gehört zur Grundausstattung
Um die relative Luftfeuchtigkeit in der Wohnung messen zu können, sollte jeder Pflanzenfreund ein Hygrometer zur Hand haben. Im Gartenhandel und in Baumärkten findet man gute Modelle, oft in Kombination mit einem Thermometer. Etwa 60% relative Luftfeuchtigkeit sind ein guter Mittelwert.
Die meisten unserer Zimmerpflanzen, auch die meisten Kakteen, benötigen eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 40%. Fast alle Gattungen und Arten, die aus dem tropischen oder subtropischen Regenwald stammen,benötigen jedoch wesentlich feuchtere Luft. Ein mittlerer, von fast allen Pflanzen gut vertragener Richtwert liegt bei etwa 60% relativer Luftfeuchtigkeit.
Vertrocknete Blattspitzen sind einIndikator
Kultiviert man eine Zimmerpflanze bei zu geringer Luftfeuchtigkeit, welken die Blätter der Pflanze schnell und sie muss öfter gegossen werden. Den erhöhten Verdunstungsverlust bei zu trockener Luft versucht die Pflanze durch eine stärkere Wasseraufnahme auszugleichen. Besonders bei Pflanzen mit langen, schmalen Blättern, z. B. Elefantenfuß, Grünlilien oder Palmen sind vertrocknete Blattspitzen meist ein Zeichen von zu geringer Luftfeuchtigkeit.
Grundregel für die Luftfeuchtigkeit
Als Grundregel kann man folgendes beachten: Je zarter und dünner das Blatt einer Pflanze ist, umso höher muss die relative Luftfeuchtigkeit in der Umgebung sein. Dickfleischige, ledrige Blätter vertragen meist auch trockene Luft ohne das die Pflanze Schaden nimmt. Wichtig ist besonders während der Heizperiode und bei Pflanzen, die in unmittelbarer Nähe stark sonnenbestrahlter Fenster stehen, für eine möglichst hohe Luftfeuchtigkeit zu sorgen.
Erhöhung der Luftfeuchtigkeit
Die Wasserdampfmenge, die in der Luft enthalten sein muss, damit diese eine bestimmte relative Luftfeuchtigkeit aufweist, steigt zusammen mit derTemperatur. Bei gleicher relativer Luftfeuchtigkeit muss Luft von 20 °C etwa doppelt so viel Wasserdampf enthalten wie Luft mit einer Temperatur vonbei 10 °C.
In Gewächshäusern spritzt man an heißen Tagen den Boden mit Wasser ab, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Da dies in unseren Wohnungen jedoch nicht möglich ist, verwenden wir andere Methoden, die den gleichen Zweck erfüllen. In der Umgebung unserer Zimmerpflanzen kann man Wasser fein zerstäuben; das sollte man einmal am Tag und möglichst am Vormittag machen, spätestens wenn die Heizkörper oder Sonnenstrahlen beginnen, das Zimmer aufzuwärmen. Diese Methode hat leider den Nachteil, dass sie nur recht kurzfristig wirkt.
Schalen mit Kieselsteinen und Wasser
Günstiger ist es durch eine geeignete Vorrichtung für ständige Wasserverdunstung im näheren Bereich der Pflanze zu sorgen. Eine Möglichkeit ist, kleine Kieselsteine oder Splitt in eine flache, wasserdichte Schale oder einem Untersetzer etwa 10 cm hoch aufzuschichten. Die Schale wird regelmäßig mit Wasser gefüllt, der Topf der Zimmerpflanze steht auf diesem Kiesbett ohne direkt mit dem Wasser in Kontakt zu kommen. Die Kieselsteine sollten einen Durchmesser von etwa 1 cm haben, inden Behälter kommt nur so viel Wasser, dass die Steine nicht bedeckt sind. Diese Einrichtung dient nur zur Wasserverdampfung und zur Erhöhung der relativen Luftfeuchtigkeit in der direkten Umgebung der Pflanze, Für die Bewässerung der Erde in den Töpfen von unten durch das Wasserabzugsloch ist diese Methode nicht geeignet. Eine gute Wirkung erreicht man, wenn der Durchmesser der Schale in etwa der Ausladung der Pflanzen entspricht. Auf diese Weise werden alle Blätter der Pflanze durch den aufsteigenden Wasserdampf mit Feuchtigkeit versorgt.
Die Luftfeuchtigkeit ist ein wichtiger Faktor für einen gesunden Wuchs und ein frisches, vitales Aussehen unserer Zimmerpflanzen. Glücklicherweise lässt sich die relative Luftfeuchtigkeit einfach messen, die Erhöhung dieser Luftfeuchtigkeit, falls Bedarf besteht, ist jedoch schon etwas schwieriger.
zum Beitrag
Wenn man draußen noch wenig bis gar nichts an Arbeiten verrichten kann, so ist die Vorbereitung auf die Zeit, wenn es dann möglich ist, umso wichtiger.
Auch wenn die meisten Gärtnereien und Pflanzenanbieter wohl „fertige“ Jungpflanzen anbieten, so ist der Reiz, etwas selbst von Grund auf heranzuziehen ein nicht zu verachtender.
Mit ein wenig Geschick kann man nämlich zu Hause sehr leicht Pflanzen aller Art heranziehen. Zwar gibt es auch problematische Pflanzenarten, aber im Allgemeinen ist vor allem die Anzucht von Blumen usw. absolut kein Problem. Die meisten Pflanzen kann man schon dann im Zimmer aussäen, wenn es draußen noch sehr frostig ist. Aufgrund des zeitlichen Vorsprungs blühen derart gezogene Pflanzen früher als zu einem späteren Zeitpunkt im Freien ausgesäte Pflanzen. Diese Art der Vorkultur darf man natürlich nicht übertreiben: Viel zu früh ausgesäte Pflanzen entwickeln sich zu einer Zeit, in der zu wenig Licht und zu hohe Zimmer-Temperaturen herrschen. Das Resultat sind dünne, schwache Pflanzen.
Viele Pflanzen wie Chili, Begonien, Paprika, aber auch winterharte Blütenstauden und auch frühes Gemüse (Salate, Kohlrabi) und dergleichen gehören bereits Ende Jänner, Anfang Februar gesät, damit man im zwischen März und Mai schon kräftige Auspflanzware bekommt.
Was braucht es?
Gewächshaus
Zuerst einmal braucht man ein kleines Zimmergewächshaus, respektive ein Minigewächshaus. Diese werden in den unterschiedlichsten Ausführungen verkauft. Empfehlenswert sind solche aus stabilem Material und einem hohen, durchsichtigen Deckel, damit die Pflanzen Platz zum Wachsen haben und der Lichteinfall nicht durch das Gewächshaus unnötig beschränkt wird.
Pflanzschalen, Anzuchtgefässe
Nicht unbedingt erforderlich aber mitunter hilfreich sind Pflanzschalen, die meistens aus Folie geformt sind und aneinanderhängende Töpfe bilden. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass diese möglichst gut in das Gewächshaus passen. Ideal ist, wenn ein oder mehrere Pflanzschalen ohne Platzverschwendung hineinpassen. Bei größeren, empfindlichen oder rasch wachsenden Pflanzen kann es sinnvoll sein, statt in Pflanzschalen gleich in einzelne Anzuchttöpfe (können sogar Joghurtbecher oder Eierbecher sein) zu säen, die man ins Gewächshaus stellt. Besonders vorteilhaft sind hierbei quadratische Töpfe, da man diese ohne Platzverlust sehr gut aneinanderreihen kann. Oft sind diese aber sehr schwer zu bekommen.
Anzuchtsubstrat
Das Anzuchtsubstrat ist ein wenig heikel. Einerseits muss es unbedingt nährstoffarm sein, andererseits muss es Wasser gut speichern können aber trotzdem durchlässig sein. Weiteres darf es keine Pilzsporen usw. enthalten. Früher nahmen (und nehmen heute noch) Kundige sogenannte Wurmerde, d.h. die charakteristisch aussehende Hinterlassenschaft von Regenwürmern, die dank Durchlauf durch den Verdauungsapparat der Regenwürmer erstens nährstoffarm und zweitens fast "keimfrei" ist. Das Einsammeln ist allerdings sehr mühselig, und die Wurmerde ist eher kompakt und keineswegs luftig. Eine hervorragende Alternative dazu ist eine gute, nährstoffarme Aussaaterde aus dem Fachhandel.
Samen
Samen kann man selbst ernten. Wem das zu aufwendig ist oder nicht die Möglichkeit dazu hat, kann Saatgut auch kaufen. Biosaatgut ist der Vorzug zu geben. Angeboten werden vor allem Blumen- und Gemüsesamen. Achten sollte man insbesondere darauf, dass das Saatgut frisch ist, d.h. nicht schon Jahre in einem Regal verstaubt ist. Denn je frischer der Samen ist, desto höher ist auch die Keimfähigkeit. Üblich bei empfindlichem Samen sind sogenannte Keimschutzverpackungen: In einer bedruckten Papiertüte befindet sich ein Beutelchen aus mit Aluminium beschichteter Kunststofffolie, die aufgrund ihrer Dichtheit Feuchtigkeit weder entweichen noch hereinkommen lässt, so dass das Saatgut erstens nicht infolge Feuchtigkeitseinwirkung ankeimen kann (und dann wegen Wassermangel abstirbt) und zweitens länger frisch bleibt. Solche Packungen sollte man vollständig aufbrauchen oder bei Teilentnahme sehr sorgsam (=dicht) wieder verschließen.
Aussaat
Es gibt zwei Methoden: Entweder füllt man die Bodenschale des Zimmergewächshauses direkt mit Anzuchtsubstrat und sät in kleine Rillen, die mit einem, Bleistift o.ä. gezogen werden, oder aber man verwendet Anzuchttöpfe zum Beispiel aus Holzfaser, die mit dem Substrat gefüllt werden. In beiden Fällen wird das Substrat leicht angedrückt und sorgt damit für eine ebene, glatte Oberfläche.
Gesät wird dünn und gleichmäßig entweder in die Rillen oder die Töpfe, nicht zu vieleSamen an einer Stelle. Meistens genügt ein geringer Bruchteil des Inhalts einer Samenpackung.
Sofern es sich um Lichtkeimer handelt – auf der Packung steht dann "nicht mit Erde bedecken" o.ä., drückt man den Samen nur leicht an. Dies aber nur, wenn nicht aufgrund der geringen Größe die Gefahr besteht, dass er am Finger haften bleibt.
Dunkelkeimer (d.h. Samen ohne diese Anmerkung auf der Packung) werden mit ein wenig Substrat bedeckt, welches leicht angedrückt wird. Faustregel: Je größer der Samen desto dicker die Substratschicht. Angefangen von wenigen Millimetern bei sehr feinem Samen (d.h. der Mindestdicke, die man auftragen kann) sollte die bedeckende Substratschicht bei größerem Samen in der Regel etwa ein- bis dreimal so dick sein wie der Durchmesser des Samens.
Wichtig
Sofort aufschreiben, was wohin gesät wurde. Es wäre zu schade, wenn später die Tomaten als Blumen in den Balkonkasten vereinzelt würden und man sich auf der anderen Seite wundert, warum die Lobelien im Garten so klein bleiben und keine Früchteansetzen, aber richtig schön blühen!
Noch besser als eine Skizze, die man imLaufe der Wochen oder sogar Monate verlieren kann, sind Pflanzenstecker. Das sind kleine Plastikstreifen, die man beschriftet am Rand in die einzelnen Aussaatreihen oder Töpfe steckt.
Es empfiehlt sich, in Sätzen zu säen - und zwar so, dass trotz unterschiedlich langer Keimzeit die Samen zu etwa der gleichen Zeit die ersten Blättchen bilden. Denn während der Keimung sind meistens etwas andere Umweltbedingungen erforderlich als während der weiteren Kultur. Gleichfalls wichtig ist, dass die Pflanzen ähnliche Ansprüche während der Anzucht stellen, da man es sonst nur einer Art recht machen kann und die andere eventuell sogar eingeht. Wenn man Pflanzen mit stark unterschiedlichen Bedürfnissen anziehen will, braucht man mehr als ein Zimmergewächshaus. Ein zugegebenermaßen krasses Beispiel: Enzian braucht nach der Aussaat eine gute Zeit lang Frost, damit der Samen keimt; bestimmte Palmenarten keimen hingegen nicht unter 30 °C.
Anzucht
Nachdem die Aussaat erfolgt ist, brauchen die meisten Samen eine etwas erhöhte, aber auch nicht zu hohe Temperatur, um schnell und zuverlässig zu keimen.
20-25 °C sind für die meisten Samen optimal. Sofern es sich nicht um Lichtkeimer handelt, tut es für die Dauer der Keimung auch ein dunkler Platz wie z.B. der Heizkeller, der vor allem bei älteren Heizungsanlagen nicht selten eine günstige Temperatur aufweist: Man muss darauf achten, dass die Temperatur nie über 30°C geht, davor gehört kurz gelüftet, zu hohe Temperatur verzögert die Keimung.
Die Lüftungsklappen des Zimmergewächshauses hält man geschlossen, so dass kein Wasserdampf entweichen kann. Da das Substrat bei der Aussaat leicht feucht war, braucht man, solange man das Gewächshaus geschlossen hält, nicht zu wässern. Dass der Klarsichtdeckel von innen beschlägt, ist dabei völlig normal.
Draufschauen, ob schon was keimt! Bei Aufbewahrung an einem dunklen Ort ist dann der Zeitpunkt gekommen, das Gewächshaus an einen möglichst hellen Platz zu bringen. Auch hier sollte die Temperatur tagsüber möglichst nicht unter 20 °C liegen.
Sobald alle Arten gekeimt sind, werden die Lüftungsklappen geöffnet. Ab diesem Zeitpunkt muss man auch ab und zu wässern. Dies geschieht mit dem Wassesprüher. Hierbei muss man darauf achten, so sanft wie möglich zu sprühen, denn so manchen zarten Sämling kann man mit dem Wassersprüher sehr leicht sozusagen aus den Socken blasen. Es reicht, wenn die Oberfläche des Substrats leicht (!!!) feucht ist. Sümpfe und Moore mögen die wenigsten Sämlinge. Wichtig ist, dass während der ersten Wochen nur gewässert und nicht gedüngt wird, damit sich die Wurzeln gut entwickeln.
Pikieren/Vereinzeln
Nachdem die Keimblätter zum Vorschein gekommen sind und die ersten kleinen Laubblättchen zu sehen sind, empfiehlt es sich, die Pflanzen etwas kühler zu fahren und auch zu vereinzeln. Da verwendet man unter Umständen die gleiche, aber nicht dieselbe Erde! Hier können kleine Töpfchen oder Joghurtbecher zur Anwendung kommen, die Pflanzen werden vereinzelt, bis sie die gewünschte, topffertige Größe knapp vorder Auspflanzung erreicht haben.
Alles, was man für die Aussaat und Vorkultur braucht, bekommt man bei uns im Blumenpark Seidemann in Völs/Kematen.
Einfach vorbeischauen und beraten lassen!
Jetzt ist es Zeit für die Aussaat.
zum Beitrag
Draußen ist es ziemlich grau in grau, daher stellen wir heute die beliebtesten Blühpflanzen fürs Zimmer vor.
Zweifelsohne sind die Orchideen im Allgemeinen die beliebtesten, doch es gibt auch andere, wunderschöne Pflanzen für drinnen:
1. Orchideen
Unterschiedlich im Anspruch, meistens heller Standort ohne Direktsonne; Temperatur ganzjährig 20 °C oder drüber; Luftfeuchtigkeit höher sein; kalkarmes Gießwasser; brauchen meist wenig Wasser (alle 2 Wochen im Schnitt); Orchideendünger; Ruhezeiten beachten!
2. Zimmerbegonien
Blüten in allen Farben (außer blau) ganzjährig; relative Anfälligkeit gegenüber Läusen und Mehltau; Temperatur 20-22°C; wöchentlich düngen; nach der Blüte Rückschnitt erforderlich; im Sommer ins Freie pflanzbar; im Winter sonnig, im Sommer Halbschatten.
3. Bromelien
Brauchen hohe Luftfeuchtigkeit; ganzjährig blühfähig, aber Blühreiz meist nur durch höheren Azetylen Gehalt (Apfel in den Trichter legen); kalkarm gießen; regelmäßig Dünger ganzjährig;Temperatur stets über 20°C.
4. Azaleen
Heller Standort; 15-18°C; keine Luft- und Ballentrockenheit erwünscht, am besten 1x wöchentlich tauchen, dann wieder abtrocknen lassen.
5. Hibiskus
Achtung lausempfindlich! Temperatur ganzjährig 15-20°C; verträgt keine Trockenheit, aber auch nie vernässen; während der Blüte wöchentlich düngen, dann alle 2 Wochen; kein Zug; kalkarmes Gießwasser.
6. Kalanchoe / Flammendes Kätchen
Ganzjährigganz mäßige Feuchtigkeit; heller Standort (auch volle Sonne); blüht sehr lange (über 6 Monate) am Stück, danach Rückschnitt. Alle 2 Wochen düngen; ist eher wie eine Sukkulente anzusehen.
7. Einblatt / Spathipyllum
Keine direkte Sonne; eher im Schatten sehr gut ganzjährig blühfähig; ganzjährig wöchentlich düngen und niemals austrocknen lassen; stets über 20°C. Sehr anspruchslos in Räumen mit niedriger Luftfeuchte.
8. Flamingoblume
Keine Direktsonne; Luftfeuchtigkeiterhöht; kein Kalkwasser; keine Ballentrockenheit; regelmäßig Dünger ganzjährig;kein Zug; ganzjährig über 20°C.
9. Alpenveilchen / Cyclame
Idealtemperatur 15-18°C, will keinen warmen Fuß; heller Raum; Herbst- bis Frühjahrsblüher; Verblühtes durch Herausdrehen aus der Knolle lösen; mäßig Wasser.
10. Usambaraveilchen / Saintpaulia
Nicht aufs Blatt gießen, mäßige Feuchtigkeit; ganzjährig blühfähig; stets gleiche Temperatur um 20°C; heller Fensterplatz nord- oder ostseitig; keine direkteSonne; keine Staunässe.
Draußen ist es ziemlich grau in grau, daher stellen wir heute die beliebtesten Blühpflanzen fürs Zimmer vor.
zum Beitrag
Gutscheine
Für den besonderen Anlass haben wir die Möglichkeit für Sie eingerichtet Gutscheinkarten mit einem beliebigen Wert zu erstellen.
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