Emailoffice@blumenpark.atTelefon+43 (0) 512 30 28 00Öffnungszeiten

Mo – Sa: 09.00 – 18.00 Uhr  |  Sonn- & Feiertags: 10.00 – 16.00 Uhr

Österreichs erste
Bio-Blumengärtnerei

Unser Sortiment an Bio-Blumen, Bio-Kräutern und Bio-Gemüsepflanzen ist einzigartig in ganz Österreich. Mit Bio-Qualität von Seidemann erhalten Sie 100% chemie- und pestizidfrei nach BIO-Austria-Richtlinien produzierte Pflanzen.

Unser Blumenpark – täglich geöffnetes Pflanzenparadies

Hier finden Sie alles was Sie für Ihren Garten, Ihre Terrasse oder Ihre Wohnräume benötigen. Unser Gartencenter lädt zum Verweilen in unserem gemütlichen Cafe oder zur Inspiration für Ihre Garten- und Wohnträume ein!

Gärtnerservices – Ihr Seidemann-Team vor Ort

Sie benötigen eine Neugestaltung Ihres Gartens und das alles chemie- und pestizidfrei? Wir bieten Ihnen umfangreiche Dienstleistungen für Innen-und Außenbereiche an.

Familienbetrieb mit hohem sozialen Engagement

Schon seit über 20 Jahren beschäftigen wir in unserem Unternehmen Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung. Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch das Recht hat einer wertvollen Beschäftigung nachzugehen.

Über uns

Unsere Töpfe
sind 100%
plastikfrei.

Seit einigen Jahren ist uns das Ziel gelungen, die
Produktion unserer Pflanzen und Blumen auf Töpfe aus
natürlichen Materialien wie Hanffaserund Holzfaser umzustellen,
die mit in die Erde eingepflanzt werden können.

mehr dazu

Leistungen & Sortiment

Alles rund um Garten,
Terrasse oder Wohnen
Bio-Produktion

Wir bieten Ihnen das umfangreichste Sortiment an Bio-Pflanzen in ganz Österreich: Bio-Blumen, Bio-Kräuter oder Bio-Gemüsepflanzen wachsen nach strengen Richtlinien in unseren Gewächshäusern. Frei von Pestiziden und unnötigen Chemie-Einsatz!

Pfeil nach rechts
Pfeil nach rechts
Seidemann vor Ort

Ihr Rasen sollte gemäht werden und Ihre Sträucher geschnitten? Unser erfahrenes Fachpersonal erledigt das für Sie. Wir planen und beraten Sie auch bei der Neugestaltung Ihrer Gartenflächen, Ihrer Terrassen oder Innenräume.

Pfeil nach rechts
Pfeil nach rechts
Serviceleistungen

Wir überwintern Ihre nicht winterharten Kübelpflanzen, begrünen Ihre Veranstaltung mit unseren Leihpflanzen und liefern Ihnen Ihren Einkauf vor die Türe. Mit den Services von Seidemann sind Sie immer bestens versorgt.

Pfeil nach rechts
Pfeil nach rechts
Sortiment

Tauchen Sie ein in die bunte Welt des Blumenparks… ein Meer aus Garten- und Zimmerpflanzen erwartet Sie. Hier finden Sie alles rund um die Pflanze und trendige Dekoartikel!

Pfeil nach rechts
Pfeil nach rechts

News & Veranstaltungen

Immer was los im
Blumenpark!

Besuchen Sie eine unserer zahlreichen Veranstaltungen über das ganze Jahr. Fachveranstaltungen und Workshops erfreuen unsere Besucher genauso wie unsere beliebte Musikmatinee!

Führung und Diskussion
Samstag, 14.03.26
Aus gutem Grund

Am 14. März ab 14 Uhr starten wir mit tollen Vorträgen für die neue Gartensaison!

Aus gutem Grund Bodenleben – Pflanzenglück. Wie lebendige Böden Pflanzen und Menschen stärken

Am 14. März ab 14 Uhr starten wir mit tollen Vorträgen für die neue Gartensaison!

14.00- 15.00 Uhr
"Die geheime Welt unter unseren Füßen: Mikroben – kleine Helfer, große Wirkung" mit Heribert Insam

Derpensionierte Professor für Mikrobiologie stellt die fantastische Welt derMikroorganismen in unserem täglichen Leben vor, unter besondererBerücksichtigung der engen Beziehungen zwischen Pilzen und Bakterien einerseitsund Pflanzen andererseits.


15.00 - 16.00Uhr 
„Boden und Pflanzen ernähren und stärken“ mit Erwin Seidemann

Bio-GärtnerErwin Seidemann zeigt in seinem Vortrag „Boden und Pflanzen ernähren und stärken“,wie gesunde Böden aufgebaut und Pflanzen natürlich gestärkt werden können –praxisnah, nachhaltig und verständlich erklärt.


16.00 - 17.00Uhr
„Durch gesunden Boden zu reicher Ernte im Garten“

mit Anton Kröll

AntonKröll zeigt in diesem praxisnahen Vortrag, wie die Grundlage für eineerfolgreiche und ertragreiche Ernte geschaffen wird. Mit wertvollen Tipps undpersönlichen Erfahrungen aus seiner Leidenschaft als Gärtner.

Der Eintritt ist frei!

zur Veranstaltung
Gartenakademie
Samstag, 07. März 2026
Gartenakademie mit Gerda Walton & Erwin Seidemann März

Am Samstag, den 07. März um 15 Uhr ist es wieder so weit!

Gartenakademie mit Gerda & Erwin

Am Samstag, den 07. März um 15 Uhr ist es wieder soweit!

Gerda Walton und Erwin Seidemann sprechen wieder über aktuelle Garten-Themen, Tipps rund um Pflanzen & Blumen und neuste Pflanztrends.

UNSERE THEMEN:

-       Bärlauch & Co. – Gschmackige Frühlingskräuter

-       Start der Rosenpflege

-       Beerenobst – Neues und Bewährtes

-       Zitrus und mehr im Mediterran-Haus

-       Aktuelle Gartenpflanzen-Vorstellung

Der Eintritt ist frei!

Zur Gartenakademie im Blumenpark sind alle herzlich eingeladen, die ein Herz für Blumen und Pflanzen haben, Garten-Anfänger und Fortgeschrittene.

Machen Sie Freunde, Verwandte, Bekannte und Nachbarn auf unsere kostenlosen Veranstaltungen aufmerksam und schauen Sie vorbei.

zur Veranstaltung
Infotag
27.02.2026
Englands schönste Gärten

Ein Streifzug durch England und seine schönsten Gärten mit Gerda Walton. Der Eintritt ist frei!‍

Ein Streifzug durch England und seine schönsten Gärten.

Ein gärtnerischer Erlebnisabend mit England- und Gartenexpertin Gerda Walton.

Am Freitag, den 27. Feber um 18.00 Uhr.

Der Eintritt ist frei!

zur Veranstaltung
Aktuelle Produktempfehlungen
3.3.2026
Erwins Einer für Alles

Universaldünger für alle Pflanzen, Blumen und auch für Rasen geeignet. Wir beraten Sie gerne!

mehr Infos
Aktuelle Produktempfehlungen
3.3.2026
Elegante Stiefmütterchen

In vielen verschiedenen Sorten und Farben! Natürlich in Bio-Qualtiät.

mehr Infos
Aktuelle Produktempfehlungen
3.3.2026
Zarte Vergissmeinnicht

Für Beet, Schale und für den Blumenkasten. In verschiedenen Farben, natürlich in Bio-Qualität!

mehr Infos

Erwins Gartenschule

Gartenfreuden für
Gartenfreunde

Unsere monatliche Gartenschule von und mit Erwin Seidemann und Gerda Walton. Hier werden aktuelle Gartenthemen behandelt und Pflanzenneuheiten präsentiert.

Zimmerpflanzen
Büropflanzen
Umtopfen
6.3.2026
Das (w)richtige Umtopfen

Gerade zu Frühlingsbeginn, wenn die Pflanzen sich, genauso wie der Mensch, den wärmeren Tagen entgegensehnen, ist die Zeit reif zum Umtopfen. Der Tag ist dann länger als die Nacht, die Sonneneinstrahlung intensiver, Knospen beginnen zu schwellen, auch überwinterte Balkon- und Kübelpflanzen zeigen Anzeichen zum kräftigen Durchtrieb. Dies ist dann immer ein guter Zeitpunkt.

 

Wann umtopfen?

Den genauen Termin zu definieren, ist schwierig. Es ist natürlich zu früh, wenn der Wurzelballen noch nicht einmal richtig durchwurzelt ist. Es ist prinzipiell nie zu spät, es sei denn, die Wurzel hat den Topf schon gesprengt.

Natürlich spielt die Blütezeit der Pflanze auch eine mitentscheidende Rolle. Manche Pflanzen wie z.B. Azaleen oder Orchideen und andere mehr sollten gleich nach der Abblüte umgetopft werden. Ansonsten sind Feber und März für viele Zimmerpflanzen die idealen Monate.

 

Tipp: Ganz stark durchwurzelte Pflanzen, die nur unter Zerschlagen des Topfes ausgetopft werden können, sind 24 Stunden vorher intensiv zu wässern, damit sich der Ballen vom Topfrand leichter lösen kann und so der Pflanze ein Wurzelschaden erspart bleibt. Immer wieder taucht die Frage auf, ob ein Ton- oder Kunststofftopf der Richtige ist. Beides ist o.k., es ist aber wurzelfreundlicher, wenn man dasselbe Material wie vorher nimmt, damit die Pflanze ähnliche Bedingungen vorfindet.

 

Das wichtigste Organ der Pflanze ist ihre Wurzel. Man prüfe zuerst, ob die Wurzeln intakt sind. Braune und stark „riechende“ sind zu entfernen. Eine sehr anregende Methode ist das vorsichtige Aufrauen des Ballens. Mehr Kenntnis über die Pflanze sollte man beim Abschneiden einzelner Wurzeln haben. Es gibt immer wieder Barbaren, sowohl im Hobby- wie auch im Profibereich.

 

Wichtig!

Man sollte, so gut es geht, die „richtige“ Erde nehmen, was aber nicht bedeutet, dass man für 10 unterschiedliche Pflanzen 10 verschiedene Substrate braucht. Die Erde sollte der Pflanze angepasst werden. Zum Beispiel sollte eine Grünpflanzenerde grob strukturierter sein, da die Pflanze wieder mehrere Jahre darin stehen bleibt. Oder sollte eine Orchideenerde einen hohen Anteil sauer reagierender, grober Rindenteile aufweisen.

 

Wie groß sollte der nächst-größereTopf sein?

Auf keinen Fallzu groß! Ein Viertel, höchstens ein Drittel größer als der bisherige, es sei denn die Pflanze ist schon sehr lange nicht mehr umgetopft worden und hat bereits Ausmaße angenommen, die dem alten Topf bei weitem nicht mehr entsprochen haben.

Beispielsweise sollte von einem 20cm (Durchmesser) in einen 26cm Topf umgetopft werden.

Auch sollte beachtet werden, nicht tiefer einzutopfen als vorher. Oft sind daher Stützhilfen notwendig. Beispielsweise Bambus- oder Moosstäbe sind gute bzw. Pflanzen schonende Materialien.

 

Die richtige „Technik“ bei „kleinen“ Pflanzen:

Die Erde sollte man zuerst auf einem Tisch ausleeren, diese sollte leicht angefeuchtet sein. Man dreht die Pflanze um und schlägt den Topf mit dem Rand auf der Tischkante auf, zieht dies dann vorsichtig heraus, so dass keine Wurzeln zu Schaden kommen. Dann füllt man den neuen Topfzu einem Drittel mit Erde auf, gibt den Wurzelballen hinein und schüttet Erde hinein, bis der Topf übervoll ist.

Dann stößt man den neuen Topf samt Pflanze mehrere Mal auf, damit sich die Erde setzt. Dann drückt man sanft die Erde solange an und streift den Überhang ab, bis sich ein so genannter Giessrand gebildet hat. Dann sollte man die Erde erstmals kräftig gießen, damit sich alle Poren und der Ton, der sich in der Erde befindet mit Wasser ansaugt, sodass die Erde in weiterer Folge nicht mehr ganz austrocknen kann.

 

Die richtige „Technik“ bei „großen“ Pflanzen:

Hier kann es passieren, dass man den alten Topf zerschlagen muss, um ihn herunter zu kriegen. Dabei gilt es ebenso wie bei kleineren Objekten, mit der Wurzel schonend umzugehen. Gegebenfalls kann man die Wurzelaußenschicht ruhig etwas aufklopfen oder auch aufrauen, wie beschrieben.

Am besten gibt man unten eine Topfscherbe auf die Bodenöffnung, danach eine dünne Drainageschicht drauf, damit das Wasser gut abrinnen kann, dann die entsprechende Erde um den Wurzelballen herum.

Danach gilt dasselbe wie bei kleineren Pflanzen, nur, dass man hier oft zu zweit sein muss, um die Arbeit gut zu verrichten.

Welche Pflanzen kann (soll / muss) ich im Laufe des Spätwinters und Frühjahrs mit gutem Gewissen umtopfen?

Die meisten Zimmer-Grünpflanzen wie Palmen, Ficus und dgl. ebenso wie die meisten Kübelpflanzen, die im Sommer auf der Terrasse stehen wie Oleander, Lantanen, Fuchsien, Pelargonien und dgl. mehr. Weitere Blühpflanzen sollte ja am besten nach der Blütezeit, also am Beginn oder am Ende ihrer Ruhephase umgetopft werden, um sie nicht zusätzlich zu stressen.

Unnötigen Stress sollte man Pflanzen natürlich nicht bereiten, aber gerade ein Umtopfen kann manchmal mit Rückschnitt und Reinigung verbunden werden, sodass dies oft einen starken Wachstumsschub für die Pflanzen ergeben kann.

Gerade zu Frühlingsbeginn, wenn die Pflanzen sich genauso wie der Mensch den wärmeren Tagen entgegensehnen, ist die Zeit reif zum Umtopfen.

zum Beitrag
Frühling
Baumschnitt
27.2.2026
Spätwinter bzw. Vorfrühlings-Schnitt

Die letzten Wochen hat der Winter noch einmal alles aufgefahren was er konnte, seit ein, zwei Tagen kündigt sich nun endlich aus Gärtnersicht der Frühling an. Streng genommen befinden wir uns an den letzten zwei Februartagen sowohl kalendarisch, als auch meteorlogisch noch im Winter. Bei Temperaturen gefühlt um die 20 Grad in der Sonne kaum vorzustellen, aber man hat ja das krasse Gegenteil noch vor 1 Woche selbst erfahren. Man kann den Winter im Frühling also noch voll ausnutzen im Garten, denn es geht noch um die letzten förderlichen und mitunter radikalen Schnittmaßnahmen im Garten.

 

Was sollte noch geschnitten werden? Einen Ausflug in den Nutzgarten

Besonders vorteilhalft ist der Schnitt von Kernobst (Apfel, Birne, Quitte) jetzt noch Ende Februar. Die nicht ganz frostigen Temperaturen ermöglichen es dem Baum besser zu heilen, außerdem reagiert dieser auch mit einem schwächeren Austrieb, je nach Unterlage. Hier ist vor allem darauf zu achten, eine luftige Krone zu erhalten. Alle in die Baummitte wachsenden Äste sollten entfernt werden, ebenso alle steil nach oben wachsenden. Überhängende, abgetragene Äste sollten auf einen jungen Austrieb abgeleitet werden. Da in Tirol hauptsächlich Viertelstämme oder Buschbäume freistehend gepflanzt werden, sollte auch auf die pyramidale Form geachtet werden. Der Mitteltrieb (Leittrieb) sollte dabei die Seitenäste um ca. 20cm übertragen und auf eine gleichmäßige Form geachtet werden.

Totholz sollte selbstverständlich entfernt werden, ebenso wie konkurrierende Triebe zu den jeweiligen Hauptästen.

Ein guter Schnittzeitpunkt ist auch jetzt für Weinreben, bevor diese dann ab März immer stärker ausbluten. Lange Triebe des Vorjahres sollten auf ein bis zwei eingekürzt werden. Abgetragene Ruten auf ca. 1 bis 2 Augen zurückgenommen werden. Dies vermindert zwar einerseits den Ertrag, jedoch erhöht sich der Zuckergehalt der Reben als auch die Fruchtqualität.

Ziergärten – Auch hier darf jetzt geschnitten werden!

Bis Anfang März können Hecken noch stärker zurückgeschnitten werden, später jedoch nicht auf Rücksicht auf den Brutschutz bei Vögeln. Hier ist die beste Schnittzeit von November bis Ende Februar.

Unbedingt geschnitten ab jetzt bis in den März gehören Ziergräser (Pampasgräser, Schilfe, Lampenputzergräser) da diese über den Winter oberirdisch absterben und frische Luft für den neuen Austrieb brauchen.

Ebenso können Rispenhortensien wirklich stark zurückgeschnitten werden. Es sollte das Grundgerüst des Strauches mit mehr Knospen pro Ast verbleiben, die Seitentriebe können bis auf 1 bis 2 Knospen reduziert werden. Dies führt im Sommer zu einer umso üppigeren Blüte!

Dasselbe gilt auch für den Sommerflieder. Hier also wirklich radikal Hand anlegen!

Auch die beliebte Schneeball-Hortensie „Annabelle“ gehört jetzt geschnitten.

Hier auch gerne auf die Hälfte zurück und überaltere Äste komplett entfernen.

 

Stauden

Stauden können jetzt auch zurückgeschnitten und altes Laub aus dem Rasen und den Beeten entfernt werden.

 

 

Was sollte jetzt im März geschnitten werden?

zum Beitrag
Bienen
Frühling
20.2.2026
Frühblüher – erste Nahrungsquelle für Bienen

Zwiebelgewächse gehören zu den interessantesten Gartenpflanzen. Im Herbst gepflanzt, sind sie im Frühjahr plötzlich da und sind noch dazu nützlich, nicht nur für das Auged es Menschen, auch als Nektarspender für Hummeln und Bienen! 

Ihre Zwiebeln sind winterhart, können, wenn einmal gepflanzt, über viele Jahre in der Erde bleiben….so ferne die Mäuse nicht drankommen.

 

Anemonen

Haben einfache, aberauffällige Blüten, sind vielfältig. Es gibt solche, die man am Waldesrand antrifft, andere wiederum als Schnittblume, die sehr gut hält in der Vase. Aber die letztgenannte kann man auch als Knollenpflanze in die Erde pflanzen und erfreut uns jährlich durch pink-, creme- oder blau blühende Schönheiten.

 

Traubenhyazinthe (Muscari)

Blaue Farbtupfer innerhalb eines sattgrünen Blumenbeetes - mit der Traubenhyazinthe können im heimischen Garten leicht dekorative und stilvolle Akzente gesetzt werden. Anspruchslos und robust, finden auch Anfänger schnell Gefallen an dem Gewächs: Wenn sie an einem optimalen Standort ungestört gedeihen darf, funktioniert auch die Vermehrung von selbst und sie verwildern im Garten - beliebt unter Laubbäumen.

 

Zierlauch (Allium)

Gehört zweifellos mit seinen wunderschönen, großen Blütenbällen, die auf den kraftvollen Stielen zu schweben scheinen, zu den wirkungsvollsten und imposantesten Blumenzwiebeln im späteren Frühjahr. Und sie gehören zu den beliebtesten Insekten (Bienen)-Nahrungsquellen.

Denn jede einzelne Blütenkugel setzt sich aus zahlreichen, perfekt geformten und filigranen Sternenblüten zusammen, die in faszinierenden Farbtönen erstrahlen. Die Eigenschaft, dass zugleich mit dem Aufblühen der Blüte das Laub vergilbt, ist ein Manko, aber die Natur lässt sich nicht beeinflussen…. ansonsten aber auch auf sonnigen, trockenen Standorten zuhause, besser jedoch auf leicht geschützten, bei hohen Arten auch windgeschützten Orten.

 

Narzissen (Osterglocken)

Gehören mit zu den ersten Frühlingsblühern des Jahres. Osterglocken werden in heimischen Gärten kultiviert und als Vorboten der warmen Jahreszeit geschätzt. Dabei sind die Blumen auch noch überaus leicht zu kultivieren und zaubern in Töpfen einen bunten Frühlingsgruß auf Balkon und in den Garten. Die Wildformen wie die Dichternarzisse, die Reifrocknarzisse oder die Odorus-Narzisse gehen von weiß bis gelb und duften auch sehr gut.

Sie können gut in Rasenflächen mit eingebaut werden und ergeben schöne Bilder. Abgemäht dürfen sie dann aber erst werden, wenn das Laub wieder einzieht nach der Blüte.

 

Tulpen

Lassen sich fast überall hin pflanzen, sie erfreuen auch noch mit ziemlich bescheidenen Pflegeansprüchen - wenn Sie die richtige Sorte in Ihren Garten einladen. Neuerdings sind Wildformen wie Tulipa turkestanica, Tulipa saxatilis oder Tulipa clusiana sehr beliebt, weil attraktiv für Insekten. Sie neigen im überschaubaren Maß zum Verwildern und sind weniger anfällig gegenüber Mäusen als Hybriden.

 

Schachbrettblume (Fritillariameleagris)

Eine besonders schöne Zwiebelpflanze. Sie wird nicht sehr groß, ist aber anspruchsvoll: Sie braucht viel Licht und feuchten Boden – man pflanzt sie auch in einen größeren Topf, der dann im Frühjahr auf der Terrasse steht (viel Licht) und den man besser feucht halten kann (immer Wasser im Untersetzer).

Nach der Blüte räumt man den Topf zur Seite, gießt ihn aber weiterhin, weil die Pflanzen sonst im kommenden Jahr nicht mehr blühen.

 

Winterling (Eranthis)

Sie sind die ersten Blüher und ähneln den Buschwindröschen. Sie sind anspruchslos, wollen aber nicht unter Nadelbäumen wachsen! Sie brauchen einen durchlässigen Gartenboden, bestechen aber durch ihre leuchtend gelben Blüten! Da der Winterling auch noch vor den Krokussen blüht, ist er wirklich eine der wenigen „Tankstellen“ für Hummeln im Frühjahr.

 

Blausternchen (Scilla)

Sie sind die Alternative zur Traubenhyazinthen, das strahlende Enzianblau erblüht unter Bäumen. Sie wollen das ganze Jahr über feuchten, guten Gartenboden und keine Trockenperioden oder Starkfrost ohne Feuchtigkeit! Ansonsten sehr anspruchslos.

 

 

Warum sind Frühblüher wie der Krokus so immens wichtig?

Vor allem Frühblüher wie der Krokus dienen im zeitigen Frühjahr den (Wild)Bienen und anderen Insekten als erste wichtige Nahrungsquelle. Gerade völkerbildende Arten wie Honigbienen und Hummeln sind auf Frühblüher wie Krokusse und anderen angewiesen. Nektar und Pollen sorgen für den Aufbau und die Stabilisierung der Völker in einer schweren Zeit.

Frühlings-Krokusse erreichen einen hohen Nektarwert und einen mittleren Pollenwert. Obwohl bei uns nicht überall heimisch vorkommend, haben sie den Status 'einheimisch' erhalten. Die Attraktivität auch für viele Wildbienenarten ist hoch.

Welche Krokusse und andere zu kombinierende Frühblüher sind insektenfreundlich?

Um ein vielfältiges Nahrungsangebot für Insekten schon im schon im zeitigen Frühjahr zu schaffen, eignen sich besonders Blumenzwiebeln und Knollen. Unter den Krokussen und Frühblühern gibt es besonders bienenfreundliche Sorten, die auch für das Beet, den Rasen oder die Blumenkiste geeignet sind. Krokusse pflanzen ist einfach und besondere Pflege benötigen sie auch nicht.

Der Krokus ist mal blau, violett, gelb, weiß oder gestreift und zählt zurFamilie der Schwertliliengewächse (Iridaceae). Es werden rund 100 Arten unterschieden, hinzu kommen noch zahlreiche durch Kreuzung entstandene Hybriden.

Heimat der Wildarten ist der Krokus-Gürtel, ein Gebiet von der Iberischen Halbinsel über Süd- & Mitteleuropa und Nordafrika sowie den Balkan bis hin zum Kaukasus und Westchina. Grundsätzlich teilt man die Gattung Crocus nachihrer Blütezeit auf. Von Februar bis April blühen die Frühlings- oder Frühblüher und von September bis Oktober blühen die Herbstkrokusse oder Herbstblüher.

In unseren Gärten haben Kleiner Krokus, Elfen-Krokus und Frühlings-Krokus Einzug gehalten. Als besonders bienenfreundlich hat sich jedoch ein bunter Mix von frühblühenden Wildkrokussen bewährt.  

Eine Bienenweide aus Wildkrokussen gestalten:

Wildkrokusse des Frühlings, im Handel oft unter der Bezeichnung Botanische Krokusse bekannt, lassen sich in einem auch im Winter sonnig platzierten Beet mit durchlässigem Boden gut mit anderen Frühblühern kombinieren. Hierfür eignen sich andere besonders bienenfreundliche Frühblüher wie:

  1. Kegelblume (Puschkinia),
  2. Blausternchen (Scilla),
  3. Sternhyazinthe (Chionodoxa),
  4. Traubenhyazinthe (Muscari).
  5. Wildtulpe (kleinblumig),
  6. Dichternarzissen (Wildformen)
  7. Winterling (Eranthis)

Als schöne Augenweide wirkt ein bunter Krokus-Teppich unter Laubbäumen (nicht Nadelbäumen) oder Sträuchern. Die Zwiebelchen können aber auch einfach in den Rasen gepflanzt werden. Hierfür eignen sich bienenfreundliche Wildkrokusse am besten. Grundsätzlich die Zwiebel immer in Gruppen pflanzen, damit sie in so genannten Tuffs genügend Farbwirkung erzielen.

Wildkrokusse haben den großen Vorteil, dass sie vermehrungsfreudig sind. So entsteht mit den Jahren ein phantastischer Krokusteppich im Frühjahr. Auch nach der Blüte vorsichtig mit dem Rasenmäher umgehen. Solange das Laub der Frühblüher noch grün ist, ist die Vermehrung noch nicht abgeschlossen. Schließlich will man im nächsten Frühjahr wieder einen Krokuswiese haben. Für Bienen weniger oder nicht empfehlenswert sind hingegen Züchtungen bzw. Hybriden und gefüllt blühende Arte.

 

Ist jeder Standort und Boden für Krokusse geeignet?

Ein sandig durchlässiger, nicht zu nasser Boden ist empfehlenswert, die Sonne ist wichtig. Schattenpflanzungen sind unter Nadelbäumen nur bedingt bis gar nicht geeignet.

 

Wie tief pflanzt man Krokusse und wie weit auseinander?

Prinzipiell pflanzt man Zwiebel doppelt so tief wie ihr Durchmesser, manchmal auch noch tiefer, der Abstand sollte ca. 10 cm betragen.

 

 

Frühblüher sind die erste Nahrungsquelle für Honig- u. Wildbienen bzw. andere Insekten.

zum Beitrag

Gutscheine

Freude schenken heißt Blumen schenken

Für den besonderen Anlass haben wir die Möglichkeit für Sie eingerichtet Gutscheinkarten mit einem beliebigen Wert zu erstellen.

zum Gutschein-Shop

Erwin's Bonuscard

Bestellen Sie unsere Bonuscard

Bestellen Sie Ihre Bonuscard einfach und bequem online über unsere Webseite. Wir senden Ihnen diese umgehend per Post zu.

Bonuscard bestellen

Newsletter

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand

Abonnieren Sie unseren Newsletter und erhalten Sie immer die neusten Aktionen und Veranstaltungsinfos via Email.

Newsletter abonnieren
Pfeil nach obenPfeil nach oben