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Mo – Sa: 09.00 – 18.00 Uhr  |  Sonn- & Feiertags: 10.00 – 16.00 Uhr

Österreichs erste
Bio-Blumengärtnerei

Unser Sortiment an Bio-Blumen, Bio-Kräutern und Bio-Gemüsepflanzen ist einzigartig in ganz Österreich. Mit Bio-Qualität von Seidemann erhalten Sie 100% chemie- und pestizidfrei nach BIO-Austria-Richtlinien produzierte Pflanzen.

Unser Blumenpark – täglich geöffnetes Pflanzenparadies

Hier finden Sie alles was Sie für Ihren Garten, Ihre Terrasse oder Ihre Wohnräume benötigen. Unser Gartencenter lädt zum Verweilen in unserem gemütlichen Cafe oder zur Inspiration für Ihre Garten- und Wohnträume ein!

Gärtnerservices – Ihr Seidemann-Team vor Ort

Sie benötigen eine Neugestaltung Ihres Gartens und das alles chemie- und pestizidfrei? Wir bieten Ihnen umfangreiche Dienstleistungen für Innen-und Außenbereiche an.

Familienbetrieb mit hohem sozialen Engagement

Schon seit über 20 Jahren beschäftigen wir in unserem Unternehmen Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung. Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch das Recht hat einer wertvollen Beschäftigung nachzugehen.

Über uns

Unsere Töpfe
sind 100%
plastikfrei.

Seit einigen Jahren ist uns das Ziel gelungen, die
Produktion unserer Pflanzen und Blumen auf Töpfe aus
natürlichen Materialien wie Hanffaserund Holzfaser umzustellen,
die mit in die Erde eingepflanzt werden können.

mehr dazu

Leistungen & Sortiment

Alles rund um Garten,
Terrasse oder Wohnen
Bio-Produktion

Wir bieten Ihnen das umfangreichste Sortiment an Bio-Pflanzen in ganz Österreich: Bio-Blumen, Bio-Kräuter oder Bio-Gemüsepflanzen wachsen nach strengen Richtlinien in unseren Gewächshäusern. Frei von Pestiziden und unnötigen Chemie-Einsatz!

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Seidemann vor Ort

Ihr Rasen sollte gemäht werden und Ihre Sträucher geschnitten? Unser erfahrenes Fachpersonal erledigt das für Sie. Wir planen und beraten Sie auch bei der Neugestaltung Ihrer Gartenflächen, Ihrer Terrassen oder Innenräume.

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Serviceleistungen

Wir überwintern Ihre nicht winterharten Kübelpflanzen, begrünen Ihre Veranstaltung mit unseren Leihpflanzen und liefern Ihnen Ihren Einkauf vor die Türe. Mit den Services von Seidemann sind Sie immer bestens versorgt.

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Sortiment

Tauchen Sie ein in die bunte Welt des Blumenparks… ein Meer aus Garten- und Zimmerpflanzen erwartet Sie. Hier finden Sie alles rund um die Pflanze und trendige Dekoartikel!

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News & Veranstaltungen

Immer was los im
Blumenpark!

Besuchen Sie eine unserer zahlreichen Veranstaltungen über das ganze Jahr. Fachveranstaltungen und Workshops erfreuen unsere Besucher genauso wie unsere beliebte Musikmatinee!

Gartenakademie
06. Juli 2024
Gartenakademie mit Gerda Walton & Erwin Seidemann Juli

Am 06. Juli sprechen Gerda Walton und Erwin Seidemann wieder über aktuelle Themen rund um Pflanzen, Blumen, Garten und Balkon. Der Eintritt ist frei!

Am 06. Juli um 15.00 Uhr ist es wieder so weit!

Gerda Walton und Erwin Seidemann sprechen wieder über aktuelle Themen rund um Pflanzen, Blumen, Garten und Balkon.

Unsere Themen am Samstag:

• Herbstblüher pflanzen

• Bienen- Tankstellen im Herbst

• Gräser & Farne

• Trauermücken- Problematik

• Aktuelle Pflanzenportraits

Zur Gartenakademie im Blumenpark sind alle herzlich eingeladen, die ein Herz für Blumen und Pflanzen haben, Garten-Anfänger und Fortgeschrittene.

Machen Sie Freunde, Verwandte, Bekannte und Nachbarn auf unsere kostenlosen Veranstaltungen aufmerksam und schauen Sie vorbei.

Der Eintritt ist frei!

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Gartenakademie
15. Juni 2024
Gartenakademie mit Gerda Walton & Erwin Seidemann Juni

Am 15. Juni sprechen Gerda Walton und Erwin Seidemann wieder über aktuelle Themen rund um Pflanzen, Blumen, Garten und Balkon. Der Eintritt ist frei!

Am 15. Juni um 15 Uhr ist es wieder so weit!

Gerda Walton und Erwin Seidemann sprechen wieder über aktuelle Themen rund um Pflanzen, Blumen, Garten und Balkon.

Unsere Themen am Samstag:

•  Rosenpflege im Sommer

Hitzefeste Dauerblüher für Balkon und Garten

Herbstblüher jetzt pflanzen

Pilzvorbeuge

Zur Gartenakademie im Blumenpark sind alle herzlich eingeladen, die ein Herz für Blumen und Pflanzen haben, Garten-Anfänger und Fortgeschrittene.

Machen Sie Freunde, Verwandte, Bekannte und Nachbarn auf unsere kostenlosen Veranstaltungen aufmerksam und schauen Sie vorbei.

Der Eintritt ist frei!

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Themenwoche
Samstag, 01.06. - Sonntag, 09.06.
Tage der Herzlichkeit

Spenden Sie mit dem Kauf einer „Stecher - Tyrol“ Sonnenblume für den „Bischof-Stecher-Gedächtnisverein“ Innsbruck.

Tage der Herzlichkeit Samstag

01.06. - Sonntag, 09.06.

Spenden Sie mit dem Kauf einer „Stecher - Tyrol“ Sonnenblumefür den „Bischof-Stecher-Gedächtnisverein“ Innsbruck. 

Der tirolweite „Tag der offenen Herzen“ wurde von Altbischof Reinhold Stecher eingeführt und wird vom „Bischof-Stecher-Gedächtnisverein“ weitergetragen. Dieser spezielle Aktionstag findet heuer am 7. Juni statt. Tirolweit beteiligen sich zahlreiche Projektpartner mit verschiedensten Aktionen, bei denen Spenden für Menschen in Not sowie für Projekte gesammeltwerden. Der gesamte Spendenerlös wird 1:1 an den Gedächtnisverein weitergeben. Unsere Aktion findet ausschließlich im Blumenpark Seidemann in Völs/Kematen vom 01.06.– 09.06.24 statt.

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Aktuelle Produktempfehlungen
18.6.2024
Zucchini & Co. in AKTION

ALLE Zucchini, Gurken, Melonen, Kürbisse im 12cm Holzfasertopf per Stück € 4,95 JETZT MINUS 50%!

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Fruchtgemüse in -50% Aktion!

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Erwins Gartenschule

Gartenfreuden für
Gartenfreunde

Unsere monatliche Gartenschule von und mit Erwin Seidemann und Gerda Walton. Hier werden aktuelle Gartenthemen behandelt und Pflanzenneuheiten präsentiert.

Balkon
Kräuter
7.6.2024
Salbei - ein Universalgenie

Salvia, so nennt der Botaniker diese Pflanzenart, ist eine Gattung mit etwa neunhundert verschiedenen Arten Einjähriger, Zweijähriger, staudiger und strauchiger Pflanzen. Einige davon sind sogar Knollen oder Rhizombildend. Salvien sind weltweit in gemäßigten und tropischen Gebietenverbreitet. Die meisten Salbei sind Sonnenkinder, sie mögens hell und sonnig.

Am liebsten stehen sie in leicht kalkhaltigen gutdurchlüfteten Substraten. Die Erde darf gerne etwas feucht sein, ein guter Wasserabzug, vor allem auch im Winter, muss aber stets gewährleistet sein. Ist der Boden nur mäßig mit Nährstoffen angereichert entwickeln sich die Pflanzenoptimal in Bezug auf Wuchs, Habitus und Blütenfreuden. Salbei gehören zu den Lippenblütlern und haben oft sehr aromatische Blätter. Sie sind auch eine beliebte Bienenweide.

 

Gartensalbei

Zu den Gartensalbei zählen wir die einheimischen Salbeiartenwie zum Beispiel den Wiesensalbei und den Steppensalbei mit ihren wunderschönen Gartensorten. Aber auch die vor allem wildstaudig verwendeten Arten wie die klebrigen, quirligen und eisenkrautigen Salbei. Den Silberblattsalbei mitseinen grauwolligen Blattrosetten, den Muskatellersalbei mit grauem Laub und mächtigen gelben Blütenständen, ein Hingucker und ähnliche Spezialitäten ausdem Reich dieser Lippenblütler, zählen wir auch zu den Gartensalbei. Das sind Salbeitypen, die in hell –oder dunkelblau, rosa oder weiß 2-3x pro Jahr blühen können. Das Problem ist der Mehltau, der dann kommt, wenn es zu feucht und mineralstoffarm ist. Kompostgaben helfen da von vornherein ab.

 

Küchensalbei

Damit meinen wir vor allem den Salvia officinalis mit seinen vielen unterschiedlichen Selektionen und Sorten. Er ist im Mittelmeerraum beheimatet und wurde von den Römern über die Alpen gebracht und im nördlicheren Europa angesiedelt. Deshalb sind sie auch nicht überall ganz hundertprozentig winterhart. Sie benötigen dann einen Winterschutz. Man kann sie in Töpfen und Kübeln halten und so auf einfache Weise im Kalthaus überwintern oder man kann die Pflanzen im Garten etwas anhäufeln mit ganz lockerem Substrat.

Bei vielen Arten kann man auf diese Weise einen basalen Neuaustrieb fördern, der die Pflanzen auf natürliche Art regeneriert und verjüngt und in kalten Wintern ein Überleben sichert. Anhäufeln kann man die Pflanzen beispielsweise mit einem Gemisch aus Kompost und feinem Laub.

Die aromatischen Salbeiarten haben verschiedene Verwendungszwecke. In der Küche schätzt man sie als feines Gewürz für tolle mediterrane Küchenideen. Als ätherisches Öl in der Duftlampe wirkt Salbeiharmonisierend, die Seele reinigend und stärkend. In der Medizin werden die starken Heilkräfte seit Jahrtausenden genutzt und als Räucherpflanzen sind sie vor allem den Indianern und Südamerikanern bekannt. Sogar drogenartige Salbeiarten mit halluzinogenen Wirkungen waren den Azteken bekannt und werdenheute noch genossen. Salbei hat zudem desinfizierende Wirkung und wird als Rachenspülung verwendet. Salbeitee verwendet man auch zur Bekämpfung der Krautfäule anKartoffeln, Tomaten oder Erdbeeren.

 

Blüten- und Fruchtsalbei

Dazu möchten wir alle Salbeiarten zählen, die uns mit ihrem wunderbaren, überreichen Blütenschmuck begeistern. Meistens sind die Blüten von reiner Farbe und die Pflanzen schmücken sich über eine lange Zeit damit. Einjährige Salbeiarten, die wir als Sommerflor in Rabatten verwenden, blühen in verschwenderischer Fülle. Und die Vielzahl an „tropischen Arten“, die wir inTöpfen und Trögen als einjährige Pflanzen kultivieren können und uns währendeines langen Blütensommers daran erquicken können. Von diesen Salvias kennen wir auch eine Fülle, die ihren großen Blütenauftritt auf den Spätsommer oderden Herbstbeginn aufsparen. Diese sind für Topfgärten besonders wertvoll, spielen sie doch im späten Jahr noch einmal ein tolles Blütenkonzert vor unseren Häusern. Wenn wir dann auch die Gelegenheit haben sie an einem frostfreien, hellen Platz zu halten, dauert die Blütensaison bis an Weihnachten. In leicht temperierten hellen Wintergärten lassen sich Herbst und winterblühende Arten pflegen. Das sind vor allem halbstrauchige und strauchige Arten mit ganz tollem Blätterschmuck, aufrechtem oft majestätischem Wuchs undimposanten Blütenrispen.

Beispiele dafür sind u.a. der Ananassalbei, der Johannisbeersalbei oder der „Heiße Lippen-Salbei“, der Blüten essbar sind, für Cocktails verwendet werden oder zur „Färbung“ von Kaltgetränken als Beispiel. Auch die Blätter werden für Kaltgetränke verwendet, ein tolles, natürliches Geschmackserlebnis.

 

Die aromatischen Salbeiarten haben verschiedene Verwendungszwecke. In der Küche schätzt man sie als feines Gewürz für tolle mediterrane Küchenideen oder Tees...

zum Beitrag
Schnecken
Gartenarbeit
Gartenpflege
4.6.2024
Wenn die Schnecken in den Garten kommen...

Schnecken im Garten können eine Plage sein, besonders dann, wenn sie so genanntes Unkraut mit unserenschönen Gartenpflanzen oder Gemüse verwechseln.

Sie sind eigentlich Gourmets, sie essen nämlich alles, was ihnen schmeckt, wobei dies nicht alle unsere Kulturpflanzen sind. Gottlob haben Schnecken auch natürliche Feinde, wenngleich diese dann meistens nicht zur Stelle sind, wenn wir Menschen sie brauchen.

Entwicklung der Schnecken:

Schnecken sind Zwitter, d.h., die weiblichen und männlichen Geschlechtsorgane sind in einem Tier vorhanden, sie können sich auch gegenseitig paaren und anschließend Eier legen, wobei das Elterntier dabei abstirbt. Die Eier werden knapp unter die Erdoberfläche gelegt, dort wo sich die Schnecke auch am liebsten aufhält, nämlich in Feuchtbereichen. Dort können sie sich und die Eier auch vor Austrocknung schützen. Erst, wenn die Witterung danach ist oder bei Dunkelheit machen sie sich auf Futtersuche. 

Die wichtigsten Schneckenarten:

Die meisten Gehäuseschnecken sind in unseren Gärten diejenigen, die am allerwenigsten schädlich sind, vielmehr sind es die Nacktschnecken mit ihren doch zahlreichen Arten, die jenach vorangegangenem Winter mehr oder weniger zahlreich auftreten können!

- Ackerschnecken: sind hellbeige, der Schleim durchsichtig, schlüpfrig. Bei einer Bedrohung stoßen sie weißen Schaum aus. Sie sind fast ganzjährig aktiv und richten mit ihrem Lochfraß vor allem an den unteren Pflanzenteilen großen Schaden an. Die Größe kann bis zu 5 cm betragen.

- Wegschnecken: sind dunkelgrau bis manchmal sogar schwarz. Der Schleim ist durchsichtigund klebrig. Lochfraß an allen Pflanzenteilen ist der Hauptschaden, den sie anrichten. Sie sind vor allem im Sommer und Herbst sehr aktiv, werden bis 4 cm lang.

- Rote Wegschnecke: kann ziegelrot oder kaffeebraun sein, die Jungtiere braun oder grünlich gefärbt mit kaffeebraunen Längsstreifen. Es wird von diesen bis 10 cm langen Tieren alles gefressen, was oberirdisch sichtbar ist, kreuz und quer! Ihr Auftreten beschränkt sich von April bis Oktober und sie verstecken sich unter abgestorbenen Pflanzenteilen, Ästen, Gestrüpp, überall, wo sie ihre Ruhe haben. Sie kommt leider sehr häufig vor in unseren Breiten vor.

 

Vorbeugende Bekämpfungs-Maßnahmen: das Umfeld schneckenfeindlich gestalten!

- Jede Art der Bodenbearbeitung schadet der Aktivität

- Wenig Hohlraum in den Böden entstehen lassen, feine Oberkrumen schaffen

- Schneckenunempfindliche Gemüse- und Blumenarten pflanzen

- Auf kräftige Jungpflanzen achten

- Nach Regengüssen Boden lockern und ebnen

- Blumen- und Gemüsebeete an nicht zu schattigen, feuchten Stellen anlegen, dabei lieber am Morgen einmal kräftig wässern als am Abend und noch dazu öfters am Tag, was auch den Pflanzen so besser täte!

- Komposte sind warm, was Schnecken nicht mögen. Auch bestimmte neuere Mulch Materialien wie z.B. ToresaProtect, eine Holzfaser, die Schnecken zur Umkehr bewegen, auch Lavasplit und Kakaoschalen – nur sporadisch im Handel erhältlich, erweisen sich alsschneckenabweisend!

- Keine abgestorbenen Pflanzenreste herumliegen lassen, Wiese kurz gemäht halten!

- Nistplätze von Igeln, Vögel, Laufenten, Glühwürmchen, Blindschleichen usw. schützen, weil dies die natürlichen Feinde sind, ebenso wie Vögel!

 

Vorbeugen ist gut, aber leider ist Vorbeugung manches Mal zu wenig!

- Gänse, Hühner, Laufenten lieben Schnecken, darum diese auf unbebautem Land „wohnen“ lassen und sporadisch hereinlassen. Diese Tiere liebe Schnecken!

- Einsammeln der Schnecken, besonders an Regentagen, aber dann vor allem spätabends und frühmorgens!

- Heutzutage sollte Schneckenkorn nur mehr in Form von Eisen-III-Phosphat(z.B. Ferramol) angeboten werden, das gute, alte Schneckenkorn hat theoretisch in unseren Gärten nichts mehr verloren, weiles auch für Haustiere und Kinder giftig ist.

Ferramol hingegen unterbricht die Vermehrung, das Tier verschwindet und vertrocknet in seinem Versteck. Kadaver bleiben keine sichtbar, hingegen verendet bei gewöhnlichem Schneckenkorn das Tier sofort bei Kontakt, stößt aber noch seine ganzen Eier aus und die Sache geht wieder von vorne los.

Ferramol sollte einmal während der Kultur eingesetztwerden, im Bedarfsfall wiederholt man das Streuen noch einmal im Sommer bzw. wenn neue Populationen sich bilden. Gleichzeitig ist Ferramol auch ein Eisendünger, der für das Blattgrün wichtigen Nährstoff liefert. Ferramol ist für Mensch und Tier gänzlich ungefährlich!

- Auch sogenannte Fadenwürmer (Nematoden) machen Schnecken krank und bringen diese zum Absterben. Eine flächendeckende Bekämpfung erscheint aber schwierig und benötigt dickere Brieftaschen.

- Schutzringe aus Schafwolle (Rohschafwolle bei trockenem Wetter um die Pflanzengelegt) Holzhäcksel, Asche und Sägemehl bieten auch, wenn nur mäßigen Schutz

- Eine Mischung aus Haferflocken oder Weizenkleie, Schalen von Zitrusfrüchten und Küchenabfällen miteinander verkneten und kleine Häufchen machen. Diese Köder wirken einige Tage, müssen danach also erneuert werden. Die Schnecken müssen dann in der Zeit mehrmals eingesammelt werden, weil die Köderdiese von weit her anlocken. Der Vorteil ist, dass man die Schnecken zentral einsammeln kann, so sehr zieht sie das an!

- Jetzt wird’s zäh: Schnecken können nach dem Einsammeln  auch gekocht werden und mit dieser Schneckenbrühe vertreibt man dann ihre Artgenossen selbst auch am besten, das Ganze ist aber mehr als eklig und nur was für Hartgesottene im wahrsten Sinne des Wortes.

- Viele Menschen locken mit Fallen (Bierfallen) Schnecken an, sammeln diese ein und zerschneiden diese dann, was aber leider viele ihrer Genossen wiederum anlockt, also sollte man dies außerhalb des eigenen Grundstücks durchführen.

- Auch Schneckenzäune aus Metall mit scharfen Kanten, die sich wie ein U nach untenbiegen, sind gut, aber aufwendig und sind sicherlich optisch manchmal mehr als bedenklich.

- Kupferbänder sind auchrecht häufig zu sehen. Durch die Ionenoberfläche des Metalls werden die Schnecken „angegriffen“ und zerstört.

- Schneckenhindernisse mit Nadelholzhäcksel, Gerstenstreu, abgeschnittenen Trieben verblühter Rosen, Brennnesseltriebe usw. sind seit Jahren bewährt, auch hier ist der optische Effekt mit zu berücksichtigen, aber besser Brennnessel als Mulch, als gar keine Pflanzen mehr durch Schneckenfraß.

-Tomatentriebe in Wasser einweichen und nach 24h über die Pflanzen gießen. 

 

Pflanzung „schneckenresistenter“ Pflanzenarten:

Prinzipiell sind bestimmte Pflanzenarten mehr oder weniger vor Nacktschnecken gefeit, aber wie heißt eine bestimmte Redewendung: „In der Not frisst selbst der Teufel Fliegen!“ Das Gleiche trifft in diesem Fall auf diese nachher genannten Pflanzen zu. Wenn eklatanter Nahrungsmangel herrscht, werden auch diese verspeist.

Akelei, Storchschnabel, Pelargonie, Fetthenne, Hauswurz, Immergrün, Farnarten, Johanniskraut, Knöterich, Nelken, Steinbrech als wichtigste Zierpflanzen. Unter Gemüsen und Kräutern finden sich Lavendel, Salbei, Thymian, Petersilie, Lauch u.v.a.m., unter den Gehölzen sehr viele Arten, unter anderem auch der sehr populäre Bambus.

Als besonders anfällig gelten:

Für diese Arten nehmen Schnecken lange Wege in Kauf!

Dahlien, Tagetes, Primeln, Astern, Chrysanthemen, Margeriten, Lilien, Glockenblumen, Funkien (Hosta), Rittersporn, Anemonen, Zinnien uvm. als Beispiele für gefährdete Zierpflanze.

Als Gemüse und Kräuter besonders beliebt bei Schnecken sind Basilikum, Kohlgemüse vieler Art (Kohlrabi, Kraut, Kohl…), Bohnen und Erbsen und vor allem Salat!

 

 

 

Schnecken im Garten können eine Plage sein, besonders dann, wenn sie so genanntes Unkraut mit unseren schönen Gartenpflanzen oder Gemüse verwechseln…

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Gartenarbeit
Rosen
24.5.2024
Richtige Pflege von Rosen und die häufigsten Fehler

Auch wenn man sich in Tirol immer wieder Rosen schenkt, so sind es doch nicht ganz einfache Wegbegleiter, die sowohl dem Züchter, als auch den Gärtner, aber auch den Gartenbesitzer vor gewisse Rätsel stellen.

Viele Fragen sind bei der berühmtesten und wichtigsten Zierpflanze nördlich des Äquators sind selbst durch intensive Forschung ungeklärt geblieben.

 

Die häufigsten Pflegefehler:

Falscher Standort

Luftige Standorte mit ziemlich viel Sonne, windumspielte, aber nicht zu zugige Flecke lieben sie. Humusreiche Böden mit einem guten Anteil Lehm und Sand für guten Wasserabzug sind ihnen wichtig! Nährstoffe in Form von organischem Material wie Kuhdung, Grünkompost usw. tun ihnen gut, aber auch da nicht unbegrenzt, am besten im 2-Jahresrhythmus!

 

Nachbaukrankheit

Rose auf Rose funktioniert nicht! Das heißt, wo einmal eine Rose gepflanzt wurde, sollte der Boden auf mind. 50x50 cmausgetauscht werden.

 

Rosen beim Pflanzen nicht in die Erde pressen

Wichtigist die lockere Umgebung! Beschädigte Wurzeln oberhalb der Verletzungsstelleabschneiden!

Und außerdem die Veredelungsstelle 5 cm unter die Erdoberfläche geben, selbst dann noch anhäufeln, also um die Stelle gut verrottete Komposter degeben.

 

Düngemangel/Düngeüberschuß

Meistens werden zu stickstoffbetonte Dünger verwendet, manchmal jedoch wird gar nie gedüngt. In welcher Form auch immer man Nährstoffe zuführt, ob mittels Kompost, Kuhmist, Kaffeesatz oder mineralischen Düngern (handelsüblicher Rosendünger), egal, Hauptsache es geschieht ausgewogen, das bedeutet nicht einseitig! Zuviel Stickstoff z.B. führt zu weichen Trieben, weniger Blüten und hoher Mehltauanfälligkeit! Umgekehrt führen Mängel zu Sternrußtau und andere bedrohliche Pilzkrankheiten und Schädlingsbefall!

 

Enger Standort

Enge Abstände der Pflanzen führen automatisch zu Pilzbefall, der nur schwer wieder loszuwerden ist! In Regenjahren ist das noch problematischer und man soll einzelne Triebe entfernen.

Sortenfrage

Sich an den Fachmann wenden, welche Sorten besonders anfällig gegen Mehltaupilze sind, diese dann vorbeugend z.B. mit einem Blattstärkungsmittelund auch Bittersalz (Schwefelhältiges Magnesium) behandeln. Ansonsten gibt es viele Sorten, die schon weniger anfällig sind, manche bleiben bis zum Herbstfrei von jeglichen Schädlingen (von den meisten jedenfalls!).

 

Rosenkrankheiten

Sternrußtau, Rost, Echter Mehltau: dunkelviolett-farbene Flecken, die infeuchten Jahren häufig auftreten, rote Pusteln auf der Blattunterseite, mehliger Belag auf der Blattoberseite!

Ackerschachtelhalmteewiederholt verwendet ist sehr gut wirksam!

Oder: auf 4 Liter Wasser 2 EL Olivenöl t+ 1 EL Backpulver +1 ELSchmierseife

Es gibt auch eine Reihe von natürlichen Bekämpfungsmitteln nicht-synthetischen Ursprungs, die gut funktionieren.

 

Läuse und Zikaden

Sie schauen ähnlich aus, zweitere hüpfen nur mehr. Sind mit Schmierseifenpräparaten (Kaliseife) gut bekämpfbar, aber auch Knoblauch-und Zwiebeltees, Viele verwenden auch verdünnte Milch. Ein Bekämpfungsmittel ist auch, eiskaltes Wasser über die Rosen zu spritzen, die Läuse kriechen danach nie mehr hinauf.

Brennessel-Wermuttee in Kombi gegen Läuse, Zikaden UND Spinnmilben.

Rote Spinne: tritt beizu zugigem Standort und zu trockener Witterung gerne auf. Ist auch sehr gut mit Schmierseife oder eben Brennessel-Wermuttee beizukommen, es sollte auch auf Nützlingsschonung geachtet werden.

 

Rüsselkäfer

Gegen Rüsselkäfer helfen natürlich Nematoden am besten, man sollte dann aber keine chemischen Präparate mehr verwenden. Gegen das Tier selbst hilft Rainfarntee ausgezeichnet, am besten 3x hintereinander sprühen (an 3 Tagenbeispielsweise).

 

Rosen düngen!

Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass man keine kalkhaltige Produkte verwenden soll, da Rosen kalkfliehend sind. Das heißt nicht, dass sie Calcium nicht vertragen.

Am besten verwendet man jährlich im Mai/Juni einen Rosendünger, ab August dann am besten Herbst/Reifedünger anwenden, um die Winterhärte entscheidend zu verbessern. Ab Ende Oktober nicht mehr düngen, damit die Pflanze abschließen kann, dann erst wieder im Frühjahr beginnen.

Auch abgelagerter Stallmist (Rind, Pferd) hat sich bewährt, das alleinreicht aber nicht aus.

 

Rosenschnitt

Im Frühsommer sollte nach der 1. Blüte die Rose soweit zurück geschnittenwerden, dass das unterste Blatt fünffach gefiedert ist. Zu schwacher Rückschnitt lässt nur ganz schwache Seitentriebe nachreifen, zu tiefer Schnitt hemmt die Neutriebbildung!

 

Rosen als Kübelpflanzen

Werden immer häufiger verwendet und sollten standortgerecht verwendet werden, auch wenn die Bodenfrage eine seltene ist! Regelmäßiger Rückschnitt ist nicht nur der Optik wegen eine wichtige Sache,auch wegen der Blüten- Nachbildung. Ebenso ist der Winterschutz, wo der Topf gut eingewickelt werden soll, genauso wichtig, aber auch, dass Rosen im Wintereher ab sonnig platziert werden sollen. Die monatliche Nachdüngung mit einemorganischen Streudünger ist empfehlenswert!

Auch wenn man sich in Tirol immer wieder Rosen schenkt, so sind es doch nicht ganz einfache Wegbegleiter, die sowohl dem Züchter, als auch dem Gärtner, aber auch dem Gartenbesitzer vor gewisse Rätsel stellen.

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Gutscheine

Freude schenken heißt Blumen schenken

Für den besonderen Anlass haben wir die Möglichkeit für Sie eingerichtet Gutscheinkarten mit einem beliebigen Wert zu erstellen.

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