Erwin’s Gartenschule
Augustarbeiten im Garten und auf der Terrasse

Balkon- und Kübelpflanzen pflegen:
Ausreichendes Wässern der Balkon- und Kübelpflanzen ist extrem wichtig. Verblühtes gehört entfernt, vereinzelt reagieren bestimmte Pflanzen wie z.B. eine Vanille, Kap Margerite, Margerite, aber auch manche Fuchsien bei großer Hitze mit kurzen Blühpausen. Ausreichende Düngegaben (mit organischen Flüssig- und Feststoffdüngern wie Schafwolle), dann werden diese Zeiten verkürzt. Wie überhaupt man jetzt im Sommer die Balkonblumen und Kübelpflanzen praktisch bei jedem 2.Gießen düngen sollte, um ALLES aus ihnen herauszuholen.
Zweijahresblumen aussäen:
Es klingt noch sehr früh, aber: Wenn man im Frühjahr prächtige Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht oder Goldlack, Stockrosen und Gänseblümchen in seinem Garten blühend betrachten möchte und sich die Arbeit selbst antun will, um Erfolgserlebnisse zu haben, so muss man im August mit der Aussaat beginnen. Wichtig ist zu wissen, dass Stiefmütterchen Dunkel-Keimer sind und man die Saatkiste nicht nur leicht mit Erde bedecken soll, sondern ein paar Tage dunkel stellen soll!
Heckenschnitt!
Falls noch nicht geschehen, so sollte man Koniferen Hecken (Thuja, Zypresse, Eiben, Fichte, Lorbeer) im August schneiden, um bis zum Winter Neutriebe zu bilden. Eiben dürfen ins alte Holz zurückgeschnitten werden, alle anderen nicht so stark. Laubholzhecken wie Buchen, Liguster usw. gehören jetzt nur noch nachformiert, sie sollten bereits früher geschnitten worden sein (Mai-Juli).
Rückschnitt zur Blühförderung:
Verblühte Rosenblüten oder sogar ganze Triebe herausschneiden, um die Blüte auch im heurigen Jahr noch zu fördern, wäre sehr wichtig. Gewisse Stauden sollte man ganz zurückschneiden (Pfingstrosen z.B.), um den Durchtrieb im kommenden Gartenjahr zu fördern, aber noch nicht so früh, erst ab Ende August.
Letzte Düngung:
Gerade im Sommer können Langzeitdünger wie Hornspäne, aber auch sogenannte Reifedünger (Patentkali) nochmals bei Zierpflanzen verabreicht werden, ev. aber mit der Aufwandmenge etwas reduziert. Es bewirkt eine gute Ausreifung der Pflanze und einen kräftigen Jahresabschluss, die Pflanzen gehen gut versorgt und gestärkt in die kalte Jahreszeit. Aber aufgepasst! Keine zu lange wirkenden Langzeitdünger verwenden, sonst schließt die Pflanze nicht mehr ab! Und noch wichtiger: CALCIUM! Eine angepasste Kalziumdüngung stärkt jede Pflanze, auch den Rasen, besonders nach diesen stressigen Hitzeperioden.
Letzte Salatpflanzung:
Wintergemüse wie Chinakohl, Endivien, aber auch Kopfsalat, Eissalat, Romanischer und dgl. können noch bis Ende August gepflanzt werden, danach dann nur noch winterharte Gemüsearten wie Grünkohl oder Mangold.
Wintersalate aussäen!
Wer auch im Winter in Hoch- und Frühbeeten, in Balkonkisten etc. Ernte haben möchte, kann jetzt noch dorthin Pflücksalate, Asiasalate(Schnittkohl), Winterpostelein, Rucola, Spinat, etc. säen, die Pflanzen halten das locker aus (bis minus 10°C und tiefer), wenn man Vliese parat hält, damit ist auch im Winter eine gute Ernte garantiert!
Pflegearbeiten bei Tomaten und anderen Fruchtgemüsen:
Blüte muss bei Tomaten ab August keine mehr gefördert werden, sie würde bis Oktober so und anders nicht mehr ausreifen. Wichtiger ist es, bestehende Früchte durch Ausgeizen von Seitentrieben, aber auch durch Entspitzung der Staude zu fördern und ihnen so die Ausreifung erleichtern.
Rückschnitt von Steinobst:
Der Sommerschnitt bei Steinobstarten wie Kirsche, Weichsel, Marille, Pflaume, Zwetschke oder Pfirsich hat sich insofern sehr bewährt, weil man den meist sehr starkwüchsigen Baum gut von der Struktur her erkennt, wo es mangelt bzw., wo zu viel Holz ist. Die doch stark rinnenden Wundstellen verheilen außerdem sehr gut, weil heuer noch genug Zeit ist und man braucht meist auch größere Wunden nicht zu verbinden.
Erdbeeren jetzt pflanzen:
Es wissen die wenigsten, dass eine Sommerpflanzung gerade bei Ananaserdbeeren den Vorteil bringt, dass die Pflanzen heuer noch die Vorbereitungen bzw. den Ansatz zum Vollertrag fürs kommende Jahr leisten können. Es ist aber sehr gut, die Pflanzflächen zu wechseln, nötigenfalls Gründüngung durchzuführen. Nicht Erdbeere auf Erdbeere pflanzen, der Boden ist sonst sehr ausgelaugt! Auch Monats- und immer tragende Erdbeersorten lieben den Sommer-Pflanztermin!

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1. An besonders heißen Tagen sollten die Pflanzengleich am Morgen (bis spätestens 10 Uhr) gegossen werden.
2. Der Morgen ist dem Abend vorzuziehen, da Feuchtigkeit ansonsten Schädlinge wie Schnecken zu sehr anzieht und es zudem zu Pilzerkrankungen kommen kann.
3. Die Beete lieber weniger OFT (alle paar Tage), dafür jedoch ausgiebig gießen, anstatt jeden Tag ein bisschen. Wenn Pflanzen jeden Tag Wasser bekommen, werden sie “faul” und bilden keine tief gehenden Wurzeln aus.
4. Immer in der Nähe des Wurzelballens gießen, um den Verlust durch Verdunstung so gering wie möglich zu halten! Nicht nur über die Blätter „drüber spritzen“…
5. Mulchen hilft in den bepflanzten Beeten vorVerdunstung.
6. Darauf achten, dass man die Blätter so wenig wie möglich mit Wasser benetzt, da der Wassertropfen ansonsten wie eine Lupe funktioniert und die Blätter verbrennt. Das betrifft das Gießen während des starken Sonnenscheins.
7. Balkonblumen und Kübelpflanzen, die in der prallen Sonne stehen, müssen e ventuell sogar am Morgen UND am Abend gegossen werden, damit sie nicht unter Hitzestress leiden. Einfach am Nachmittag kurz mit dem Finger in der Erde überprüfen und bei Trockenheit am Abend gießen.
8. Regenwasser ist ideal zum Bewässern des Gartens. Wasser aus der Regentonne ist wärmer als Leitungswasser und daher besser geeignet. Beim Gießen mit kaltem Wasser werden Boden und Pflanze schlagartig abgekühlt – es kann zu einem Kälteschock kommen, der das Wachstum hemmt.
9. Der Rasenmäher hat bei diesen Verhältnissen Pause! Abgesehen davon, dass es bei der Hitze zu anstrengend ist: kurz geschnittener Rasen vergilbt bei Hitze noch schneller. Längere Grashalme dagegen beschatten den Boden und verhindern so das zu schnelle Austrocknen. Das heißt, HÖHER stehen lassen (mindestens 6cm hoch!).
10. Tomaten, die abends „schlappen“, ohne Bedenken oder schlechtem Gewissen trocken in die Nacht gehen lassen und besser morgens gießen. Das stärkt die Pflanze und macht sie robuster in Regenperioden!
11. Nicht auf „Vorrat“ oder „Verdacht“ gießen, z.B. wenn man am Wochenende wegfährt… nicht die Pflanze länger als ein paar Stunden ins Wasser „stellen“, manchmal sind schon ein paar Minuten zu viel des Guten.
12. Bewässerungssysteme für Flächen, aber auch Tropfbewässerungen für Balkonblumen, Terrassen- oder Zimmerpflanzen haben sich bewährt, sind auch nicht mehr so teuer und helfen WIRKLICH. Zum Beispiel jener Telfer Firma, die mittels Tonkegel ohne Pumpe oder Strom Wasser aus der Leitung oder aus der Regentonne liefert, ganz von selbst.
13. Ganz wichtig und bewährt hat sich die Flüssigdüngung mit einem (Bio)-Volldünger PLUS aufgelösten Mineralstoffen wie Magnesiumsulfat(=Bittersalz), quasi als Elektrolyt wie für uns Menschen. Mineralstoffe härten das Zellgewebe, aber nicht übertreiben. Die Flüssigdüngung geht via Gießwasser und ist für jeden – ohne Pflanzen zu schädigen – anzuwenden und sehr einfach zu dosieren.
Die Nährstoffversorgung ist sehr entscheidend für den weiteren Wachstums- und Ertragsverlauf des Sommers!
Diese Richtlinien sollte man beim Gießen im Sommer beachten.
zum Beitrag
Um diese Zeit sind ja viele Arbeiten von Nöten, auch wenn welche dabei sind, die ohnehin als selbstverständlich für viele Gartenbesitzer erachtet werden.
1. Tomaten ausgeizen
Die Seitentriebe der Tomaten, die in den Blattachseln sitzen, müssen konsequent bis Ende August ausgegeizt (herausgebrochen) werden, dabei nicht zu lange warten, am besten laufend erledigen. Dies fördert die Nachreifung und die Qualität der Frucht erheblich.
2. Tomaten mit Nährstoffen versorgen
Hühnermist, Schafwollpellets, Flüssigdünger – das sind die wichtigsten Dünger,die man geben kann. Dazu sollte man JETZT spätestens Calcium in Form von Düngekalk oder gemörserten Eierschalen geben, das fördert die Zellwände undverhindert die schwarzen Stellen auf den Tomaten (Braunfäule, Blütenendfäule).
3. Balkonblumen laufend GIESSEN und DÜNGEN
Um üppiges Blütenwachstum bis in den Herbst zu garantieren, muss laufend (1-2x wöchentlich) über das Giesswasser gedüngt werden. Petunien gehören mit Eisen zusätzlich gedüngt, hierfür einen biologischen Eisendünger verwenden. Zudem sollte man, um Blüten zu forcieren, Verblühtes ausbrechen und zwar wiederholt.
4. Gemüse aussäen
Chinakohl, Karotten, Radieschen können jetzt noch problemlos ausgesät werden. Auch diverse Salate und Kohlrabi kann man jetzt noch sehr gut pflanzen. Bis zur Ernte sind es dann zwischen 6 und 8 Wochen, je nach Sorte. Auch Porree, der dann überwintern soll, kann man jetzt noch einpflanzen.
5. Erste Gedanken machen zum Einpflanzen von Wintergemüsen
Wie Vogerlsalat und Asia-Grün, welche winterfest sind und viele Winter-Vitamine aus dem eigenen Garten liefern, da diese alle starke Fröste problemlos vertragen, wenn man sie rechtzeitig (September) pflanzt, daher langsam schon ans Aussäen denken.
6. Rasen aussäen
An den ganz heißen Tagen muss man damit vorsichtig sein, ist aber ratsam auszusäen. Muss nicht in der ärgsten Hitze sein. Wenn man das macht, muss 3-4x pro Tag bewässert werden!!
7. Rasen düngen
Der Rasen gehört JETZT noch einmal mit Stickstoff versorgt, welcher in Rasendüngernausreichend vorhanden ist. Blumenwiesen gehören hier natürlich nicht dazu, nurIntensiv-Rasenflächen.
8. Hecken schneiden
Jetzt ist die beste Zeit, um Hecken zu schneiden, dabei sollte man sich einen trüben Tag aussuchen, nämlich nicht in der Hitze schneiden. Wichtig ist es, die Schnittflächen vielleicht mal mit Wasser zu besprengen, damit sie nicht braun werden durch die derzeit trockene Luft.
9. Was die wenigsten bedenken oder wissen
Wenn man Pflanzen – vorausschauend auf den bevorstehenden Urlaub – umstellen will, sprich von der Sonne in den Schatten, sollte man darauf achten, dass man die Pflanzen dann wieder in die selbe Himmelsrichtung dreht. Sonst ist das für die Pflanze Stress.
10. Kräuter zurückschneiden und trocknen
Wenn der erste Wachstumshöhepunkt für die meisten Kräuter erreicht ist, sollte man sie das erste Mal kräftig zurückschneiden, dann ergibt sich bis Herbst noch einmal eine stattliche Pflanzengröße. Die geschnittenen Kräuter können natürlich getrocknet oder/und verarbeitet werden.
11. Pfingstrosen düngen
Eine wichtige Arbeit bei den beliebten, aber bereits verblühten Pfingstrosen, ist das Düngen im Sommer, am besten hier einen organischen Volldünger verwenden, nicht nur einseitig mit Hornspänen düngen.
Um diese Zeit sind ja viele Arbeiten von Nöten, auch wenn welche dabei sind, die ohnehin als selbstverständlich für viele Gartenbesitzer erachtet werden.
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Das Wichtigste vorweg:
An besonders heißen Tagen sollten die Pflanzen gleich am Morgen (bis spätestens 10 Uhr) gegossen werden.
Der Morgen ist dem Abend vorzuziehen, da Feuchtigkeit ansonsten Schädlinge wie Schnecken zu sehr anzieht und es zudem zu Pilzerkrankungen kommen kann.
Pflanzen, die in Beeten gepflanzt sind (nicht in Trögen!) lieber weniger oft (alle paarTage), dafür jedoch ausgiebig gießen, anstatt jeden Tag ein bisschen.
- Wenn Pflanzen jeden Tag Wasser bekommen, werden sie “faul” und bilden keine tiefergehenden Wurzeln aus.
- Immer in der Nähe des Wurzelballens gießen, um den Verlust durch Verdunstung so gering wie möglich zu halten!
- Nicht einfach nur über die Blätter „drüber spritzen“…
- Mulchen hilft in den bepflanzten Beeten vor Verdunstung, neuerdings verwendet man Mulchaus Schilfgras (getrocknetes Miscanthus gehäckselt), das Schnecken und Vögel fernhält und Austrocknung besser verhindert.
- Darauf achten, dass man die Blätter so wenig wie möglich mit Wasser benetzt, da der Wassertropfen ansonsten wie eine Lupe funktioniert und die Blätter verbrennt. Das betrifft das Gießen während des starken Sonnenscheins.
- Balkonblumen und Kübelpflanzen , die in der prallen Sonne stehen, müssen eventuell sogar am Morgen UND am Abend gegossen werden, damit sie nicht unter Hitzestress leiden. Einfach am Nachmittag kurz mit dem Finger in der Erde überprüfen und bei Trockenheit am Abend gießen.
- Regenwasser ist ideal zum Bewässern des Gartens. Wasser aus der Regentonne ist wärmer als Leitungswasser und daher besser geeignet. Beim Gießen mit kaltem Wasser werden Boden und Pflanze schlagartig abgekühlt – es kann zu einem Kälteschock kommen, der das Wachstum hemmt.
- Der Rasenmäher hat bei diesen Verhältnissen Pause! Abgesehen davon, dass es bei der Hitze zu anstrengend ist: kurz geschnittener Rasen vergilbt bei Hitze noch schneller. Längere Grashalme dagegen beschatten den Boden und verhindern so das zu schnelle Austrocknen. Das heißt, HÖHER stehen lassen (mindestens 6cm hoch!).
- Tomaten,die abends „schlappen“, ohne Bedenken oder schlechtem Gewissen trocken in die Nacht gehen lassen und besser morgens gießen. Das stärkt die Pflanze und macht sie robuster in Regenperioden!
- Nicht auf „Vorrat“ oder „Verdacht“ gießen, z.B., wenn man am Wochenende wegfährt.
- Nicht die Pflanze länger als ein paar Stunden ins Wasser „stellen“, manchmal sind schon ein paar Minuten zu viel des Guten.
Bewässerungssysteme für Flächen, aber auch Tropfbewässerungen für Balkonblumen, Terrassen- oder Zimmerpflanzen haben sich bewährt, sind auch nicht mehr so teuer und helfen WIRKLICH. Zum Beispiel jene Telfer Firma, die mittels Tonkegel ohne Pumpe oderStrom Wasser aus der Leitung oder aus der Regentonne liefert, ganz von selbst.
Ganz wichtig und bewährt hat sich die Flüssigdüngung mit einem (Bio)-Volldünger PLUS aufgelösten Mineralstoffen wie Magnesiumsulfat (=Bittersalz), quasi als Elektrolyt wie für uns Menschen.
Mineralstoffe härten das Zellgewebe – aber nicht übertreiben. Die Flüssigdüngung geht via Gießwasser und ist für jeden – ohne Pflanzen zu schädigen – anzuwenden und sehr einfach zu dosieren. Die Nährstoffversorgung ist sehr entscheidend für den weiteren Wachstums- und Ertragsverlauf des Sommers!
Wie gieße ich im Garten und auf dem Balkon im Sommer richtig.
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