Erwin’s Gartenschule
Überwinterung von den "Exoten" unter den Terrassen- und Kübelpflanzen

Überwinterungvon den "Exoten"
Wir möchten versuchen, auch jene Pflanzen über den Winter zu bringen, die es vielleicht draußen schaffen könne, vielleicht aber auch nicht.
Der Oleander gehört definitiv NICHT zu diesen ;-)
Es häufen sich seit einiger Zeit Anfragen hinsichtlichder Überwinterung von stark nachgefragten Pflanzen mit bedingter Winterhärtewie Eukalyptus, Olivenbäume, Palmen, Feigen oder verschiedener Zitrusgewächse.
Die beliebtesten unter den „Exoten“ und „Halbstarken“ (frei erfundener, kreierter Name für Pflanzen, die es eventuell auch draußen schaffenkönnten):
1. Eukalyptus: stammt ja aus Australien und ist durch sein bekanntes Menthol ja besonders beliebt geworden zur Vorbeugung von Atemwegserkrankungen etc. Als schöner, meist silbriger Strauch wird er vorallem als Kübelpflanze gehalten, der aber sehr schnittverträglich ist, aber dennoch bis 3m und höher wird. Der Eukalyptus verträgt kein kalkhaltiges Wasser, darf auch keiner Staunässe ausgesetzt werden und liebt volle Sonne auf trockenem Standort. Es gibt Beispiele in Tirol, wo in geschützten Lagen Eukalyptus ausgepflanzt wurden und dieser dann mit Stroh- und Vliesschutz im Freien überwintert haben. Er verträgt bis minus 12° C, kann dann aber zurückfrieren. Rückschnitt verträgt die Pflanze fast ganzjährig, aberhauptsächlich im Frühjahr. Gießen einmal pro Woche ganz wenig, düngen einstellen.
2. Olivenbäume: stammen bekanntlich aus dem mediterranen Raum, auch hier gibt es unterschiedliche Bestrebungen, die Pflanze im Freien zu überwintern. Auf sehr sonnigen Plätzen ausgepflanzt, geht es lediglich mit starkem Schutz. Was wie ein schlechter Scherz klingt: es gibt Schwachstrom-Heizschlangen, die man um Olivenbäume wickelt und praktisch draußen beheizt. Es wird aber in Energiekrisenzeiten damit hoffentlich nicht mehr weitergehen?! Olivenbäume halten kurzfristig schutzlos bis minus 5°C aus, langfristig sollte man sie, die meistens im Topf gehalten werden, auf einem kühlen und hellen Standort im Keller überwintern, auch in Wintergärten ist`s möglich. Schnittverträglich sind Oliven allemal. Früchte gehen sich bei uns meistens keine aus zum Ernten, gibt aber vereinzelt Beispiele dafür. 10-14 Tage leicht wässern im Winter, nicht mehr düngen.
3. Freilandpalmen: Wie beispielsweise beim Innsbrucker Hofgarten seit Jahren zu sehen, gedeihen viele Palmenarten mediterraner Herkunft im Freien recht gut. Meistens sind es Chinesische Hanfpalmen (Trachycarpus), die dafür infrage kommen. Im Topf vertragen sie bis minus 10°C, im Gartenboden ausgepflanzt bis minus 18°C. Das bedeutet, im Topf muss die Pflanze leicht eingepackt werden, im Garten (wahrscheinlich eher) nicht, oder höchstens die ersten 1-2 Jahre. Gießen alle Monate einmal. Im Raum kühl und hell, also Wintergarten oder Garage, sogar mit Frost.
4. Feigen: stammen ebenso aus dem mediterranen Raum und sind an Mauerwänden ausgepflanzt – auch wenn sie zurückfrieren können – beliebt in voller Sonne und mit wenig Wassergaben. Sie schaffen es draußen, ob es Früchte abgibt, ist sortenabhängig. Südlich gezüchtete Sorten schaffen meist keine Fruchtreife, nördliche Züchtungen (Schweizer Feige, Bayernfeige) kriegen bereits im September Reife. Im Topf gehalten, schaffen sie es draußen nur mit Schutz, besser wäre es in der – frostig-kühlen – Garage mit ein wenig Vliesschutz und monatlichen, leichten Wassergaben. Der Rückschnitt kann im Herbst erfolgen, wenn sie gar zu fest auswächst.
5. Zitrusgewächse: stehen praktisch alle fruchtbildenden Arten auf verlorenem Posten bei uns. Der Standort muss frostfrei sein, am besten aber nicht mehr als 10°C, Kumquat oder auch Calamondin vertragen 12-15°C, aber nicht mehr. Besser wären 1-8°C und 2x/Monat kalkfreies Wasser, kein Zitrusdünger. Zitrus können im Herbst Blätter und teilweise auch Blüten/Früchte verlieren. Es gibt große Unterschiede in der Haltung von Zitrusgewächsen, bei der Überwinterung ist es aber meist einerlei: keine Zugluft, keine hohe Luftfeuchte, besser keine Zimmerwärme. Schädlinge überwintern dann darauf, wenn es zu warm ist (Langschwänzige Zitronenschmierlaus, Australische Wolllaus)

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Vonwelchen Pflanzen reden wir?
ALLE nicht winterharten, teils sogar frostempfindlichen Pflanzen auf der Terrasse, auf dem Balkon. Oleander, Bougainvillea, Margeriten, Enzianbaum, Jasmin, Wandelröschen, Zitrusgewächse, Olivenbäume, etc. Jetzt muss man die Pflanzen dringend auf ihren Überwinterungsplatz stellen und der wäre:
Ganz allgemein: nachts unter 10 Grad Celsius, hell (Tageslicht) und eine Stelle, wo man (zumindest gelegentlich) hinkommt zum Gießen (nicht zum Düngen, weil das soll man ja im Winter nicht).
Wie und wann schneide ich zurück?
Generell beim Einräumen, weil man sie dann eh in Arbeit hat, ihr dann den meisten Druck nimmt (durch Reduktion des Volumens). Viele Pflanzen kann man, wenn vonöten, um gut 2/3 reduzieren, den Oleander um die Hälfte, Zitrus in „Form schneiden“, sowie man halt Bäumchen auch sonst in Form bringt. Dazu braucht es keine besonderes Kenntnisse.
Welche Gefahren lauern?
Wollläuse, Schildläuse, Blattläuse, Spinnmilben!
Und dann geht’s los: Die Pflanzen stehen meistens nicht an einem „Superplatzl“, eher beengt und viele auf einen m², dazu auch noch wenig Licht, oft Zugluft und das bedeutet Stress.
Am besten beim Einräumen mit einem biologischen Seifenlaugen-, Rapsöl- oder Paraffinölprodukt absprühen und dann laufend beobachten (alle paar Wochen).
Pflanzen stärkende Spritzungen mit Brennnessel-Extrakt oder Knoblauch-Extrakt machen Sinn, weil es stärkend ist und es vorbeugend besser ist anzuwenden.
Monatliche Spritzungen sind mittlerweile unerlässlich geworden.
Wann umtopfen?
Im März oder April ist die beste Zeit, im Herbst nicht, weil man da zusätzlich Stress erzeugt.
Herbstdüngung: Das zahlt sich immer aus und kostet (fast) nichts, am besten mit einer Handvoll Patentkali.
Tipp! Oder besser gesagt: „Warnung“!
Gar nicht erst daran denken, in einer unbeheizten Garage oder unter einer Pergola zu überwintern, auch nicht mit doppelt und dreifach Vlies - und Folie sowieso - nicht, es macht einfach null Sinn!
Vielleicht überlebt es mal eine Engelstrompete oder ein Olivenbäumchen, aber das sind dann die Ausnahme der Regel.
Jetzt muss man Kübelpflanzen dringend auf ihren Überwinterungsplatz stellen.
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Der Olivenbaum – das Symbol des Mediterranen Raumes
Der Olivenbaum gilt als die Baumart, welche den Mittelmeer-Raum landschaftlich als auch als Kulturpflanze prägt wie keine andere. Olivenbäume können am Naturstandort mehrere 100 Jahre alt werden, manche Exemplare auf Kreta und in Israel/Palästina sind auf 2000 bis 5000 Jahre geschätzt worden. Es spricht also vieles für einen langlebigen und robusten Zeitgenossen, der auch als Kübelpflanze eine immer größere Bedeutung in Tiroler Gärten und auf Balkonen findet.
Gerade das jüngere Publikum sehnt sich nach mediterranen Flair im Garten und auf der Terrasse, der Olivenbaum stellt hier ein zentrales Element dar. Und obwohl der Olivenbaum sehr zäh und robust ist, kommt dieser doch im alpinen Winter an die Grenze seiner Widerstandsfähigkeit. Daher gibt es einige Punkte zu beachten, damit dieser auch in Tirol ein hohes Alter erreichen kann.
Auswintern der Oliven
Idealerweise werden Oliven in Tirol hell und kühl bei Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad überwintert. Die Einwinterung kann sehr spät erfolgen, meist erst ab Dezember und sollte auch so früh wie möglich ab März wieder nach draußen wandern. Oliven halten kurzzeitige Temperaturen von -10 Grad aus und werden daher auch schon sehr oft im Freien überwintert. Die optimale Vorgehensweise wäre hier: Einpacken des Gefäßes mit Styropor oder Wolle, ab Temperaturen von – 6 Grad sollte auch die Krone mit einem Überwinterungsvlies eingepackt werden. Steigen die Temperaturen am Folgetag wieder an, sollte diese wieder ausgepackt werden und erst wieder bei Frostgefahr eingewickelt.
Viele Schäden an Oliven entstehen nämlich weniger durch den Frost, als durch Trockenschäden. Die Olive ist ein immergrüner Baum, der auch im Winter Wasser benötigt. Wird der Baum beispielsweise im November komplett eingepackt und erst im Laufe des März wieder ausgepackt, steht man oft vor einem kahlen Baum der leider vertrocknet ist. Daher sollte auch im Winter wenigstens 1x pro Monat gegossen werden. Im Überwinterungsquartiert sollte diese alle 2-3 Wochen passieren.
Hier gilt dieFaustregel: Je kälter desto trockener sollte er gehalten werden. Bei schlechten Überwinterungsbedingungen (z.B.: im Keller neben einem Fenster), sollte der Baum auch trocken gehalten werden. Auch bei bester Pflege verliert der Olivenbaum im Laufe des Märzes einiges an Laub, dies ist aber unbedenklich! Der Baum wird wieder austreiben!
Im April wird geschnitten
Damit der Olivenbaum wieder schön durchtreibt, darf im April stark zurückgeschnitten werden. Nach innen kreuzende Triebe sollten am Ansatz entfernt werden, ebenso Totholz. Für eine runde, kompakte Krone darf auch wild darauf losgeschnitten werden, denn: Ein Olivenbaum ist extrem schnittverträglich und treibt selbst aus dem alten Holz freudig wieder aus. Also hier nicht zurückhaltend sein! Triebe die aus dem Stamm oder aus dem Wurzelbereich ausschlagen gehören konsequent entfernt.
Bei einem starken Rückschnitt im Frühjahr werden jedoch auch Blütentriebe entfernt, denn diese sitzen am zweijährigen Holz. Alternativ kann man auch im Herbst schneiden, dies empfiehlt sich allerdings nur bei der FROSTFREIEN Überwinterung!
Ab April bis Oktober erfolgen zweiwöchentlich Düngergaben über das Gießwasser. Hier sollte auf eine ausreichende Stickstoffversorgung geachtet werden.
Standort im Sommer
Wenig überraschend fühlt sich die Oliven an sehr sonnigen und auch heißen Standortenpudel wohl. Das heißt auch direkt an einer Hauswand auf der Südseite wächst er fröhlich weiter. Wirklich sensibel geht er nur mit NASSEN Füßen um. Er sollte also nicht im Wasser stehen wie z.B. mit einem ständig gefüllten Untersetzer.
Olivenbaum auspflanzen?
Durch die immer milderen Winter und fast schon mediterranen Sommer in Tirol wagen auch viele HobbygärtnerInnen schon den Versuch des Auspflanzens im Garten. Eines muss hier aber klar sein: Selbst bei besten Vorkehrungen kann der Baum bei einem wirklich harten Winter das Projekt nicht überstehen, er ist also NIEMALS bedenkenlos winterhart genug. Wer weiß, wie es in 10 oder 20 Jahren aussieht.
Will man den Olivenbaum auspflanzen sind folgende Punkte unbedingt zu beachten:
Der Standortsollte unbedingt wasserdurchlässig sein und es darf auf gar keinen Fall eine Gefahr von Feuchte im Wurzelbereich über die Wintermonate entstehen. Außerdem muss die Möglichkeit bestehen, den Olivenbaum auch an der Wurzel zu schützen. Zum Beispiel mit einer dicken Laubschicht oder speziell isolierenden Baumscheiben. Das Loch sollte großzügig ausgehoben werden und unbedingt eine Drainageschicht eingebaut werden mit entsprechendem Trennvlies. Beim Substrat sollte auf mediterranes und durchlässiges zurückgegriffen werden! Der Stamm der Olive sollte um Aufplatzungen zu vermeiden mit einer Schilfrohrmatte umwickelt werden und die Krone mit einem dicken Überwinterungsvlies bei starkem Frost eingepackt werden.
Mittlerweile gibt es auch Vegetationsheizungen. Diese werden im Wurzelbereich eingegraben und spiralförmig um Stamm und Krone gewickelt. Meist regulieren sie die Temperatur selbst.
Der Olivenbaum gilt als die Baumart, welche den Mittelmeer-Raum landschaftlich als auch als Kulturpflanze prägt wie keine andere und hat auch als Kübelpflanze eine immer größere Bedeutung in Tiroler Gärten und auf Balkonen findet.
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Was tun wir jetzt damit? Nur bewundern oder was gibt’s dazu sonst noch zu sagen? Wenn man die Pflanzen so oft wie möglich genießen will, achtet man drauf, dass diese in der Nähe der Haustüre, des Zugangsweges stehen oder vom Wohnzimmer aus sichtbar sind, oder man pflanzt sie ineinen Topf, platziert sie dort, wo man sie am besten sieht.
Man sollte auf gute Kontraste achten, das heißt, mit einem hellen Hintergrund z. B. einer weißen Hauswand kommt eine rot- oder leuchtend goldgelb blühende Zaubernuss (Hamamelis) ideal zur Geltung. Eine hell gelbblühende Zaubernuss passt hingegen eher zu einem dunklen Hintergrund z.B. einem immergrünen Gehölz.
Wie schneiden?
Die meisten Winterblüher benötigen keinen Schnitt. Nur so können sie den arttypischen Wuchs voll entfalten. Fall sein Schnitt nötig ist, dann unbedingt nach der Blüte schneiden. So kann sich die Pflanze bis zur nächsten Blütezeit wieder gut aufbauen.
Wie verwenden?
Verschiedene Winterblüher eignen sich sehr gut als Vasenschmuck (Duftschneeball). Falls die Blüten zum Schnittzeitpunkt gefroren sind, dann sollten sie nur langsam aufgetaut werden. Generell verlängert ein eher kühlerer Standort im Haus die Blütezeit
.
Standort
Ein geschützter Standort im Garten verfrüht den Blühzeitpunkt und schützt die Blüten vorzu extremen Minustemperaturen. Die Blüten nehmen dann praktisch keinen Schaden.
Beispiele für winterblühende,winterharte Gartenpflanzen:
Zaubernuss:
Die gelbe, orangen oder ziegelroten, wohlriechenden Blüten blühen 5-6 Wochen lang, sie werden bis zu 150cm hoch, die Blätter kommen nach der Blüte. Der Standort sollte eher halbschattig sein, der Boden humos und gut! Hummeln, die ja als Wildbienen die ersten sind, lieben diese Pflanze.
Sternmagnolie:
Eine typische Magnolie, die eher ein Kleinstrauch (bis max. 2m Höhe) ist (im Vergleich zu den Riesen-Strauchmagnolien), sie nicht wirklich empfindlich, was Standort anbelangt. Blütenfrost ist erst bei unter minus 5 Grad schädigend. Normaler Gartenboden genügt. Auch im Topf hübsch auf der Terrasse, attraktives Laub, schöne Herbstfärbung.
Scheinhasel:
Blüte in Hellgelb, ähnlich einer Haselnuss. Strauch wird nur 1m hoch.
Winterschneeball:
Intensiver Duft, Blüte rosa, Standort sonnig, Boden humos. Wird 2,5m hoch, wächst sparrig.
Seidelbast:
Giftiger, aber wohlriechender Zwergstrauch für Sonne bis Halbschatten, Blüte in Rosa und Weiß.
Winterjasmin:
Gelbe Kletterpflanze auf Mauern wachsend, sonniger, anspruchsloser Standort. Immergrün seitens der Triebe, hat nur wenig Laub im Sommer. Duftend und sehr beliebt!
Mahonie
Immergrüne, leicht bedornte Pflanze für den Halbschatten auf gutem Gartenboden. Blüte zwischen Dezember und März in leuchtendem Gelb, Pflanze wird maximal 1,30m hoch. Triebe halten geschnitten wochenlang in der Vase.
Schneerose
Kalkliebende, fast heimischeWaldpflanze, wächst im Unterholz. Blüht je nach Sorte zwischen Dezember undMai.
Winterling, Cyclamen, Krokus
Zwiebelpflanzen, die schon im Jänner unter der Schnee- und Laubdecke blühen können, an sonnigen bis halbschattigen Standorten, wo es ein bisschen feuchter ist. Gerade Krokusse und Winterlinge blühen an sonnigen Böschungen schon im Februar und die Wildbienen suchen sie wie einen Bissen Brot als Nahrungsquelle.
Besonderheit Edgeworthia
Bis dato als „nicht winterhart“ geltend,in Tallagen geschützt jedoch zu überwintern. Attraktiver GelbweisserKleinstrauch mit Honigdrüsen und tollem Duft. Mal was ganz anderes!
In welchen Boden sollte man Winterblüher pflanzen oder gehen die auch im Topf?
Diese Pflanzen brauchen meistens einen etwas „besseren“ Gartenboden, aufgebessert mit organischen Bestandteilen wie Kompost, Laub Erde, aber auch Pflanzhumus. Es geht aber auch ein Topf, der winterfest ist und groß genug und das in normaler Trog Erde, die es im Fachhandel gibt.
Wann sollte man einpflanzen?
Am besten ist es, die Pflanzen im Winter zu sichten, sich dann zu entscheiden und dann im Frühjahr einpflanzen. Auch der Herbst ist noch eine sehr gute Pflanzzeit dafür, aber da vergisst man das manchmal leider wieder.
Pflege?
Wenn man von Pflege spricht, dann meist von der jährlichen, leichten Bodenverbesserung mit Humus und einmaliger Düngegabe nach der Blüte zum Austrieb hin. Schnitt ist nur selten durchzuführen, weil der äußere Habitus sonst in Mitleidenschaft gezogen wird. Und wenn man schon mal die Schere ansetzen muss, dann ausschließlich nach der Blüte im Frühjahr.
Wenn man die Pflanzen so oft wie möglich genießen will, achtet man drauf, dass diese in der Nähe der Haustüre, des Zugangsweges stehen oder vom Wohnzimmer aus sichtbar sind, oder man pflanzt sie in einen Topf, platziert sie dort, wo man sie am besten sieht.
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